Essay:Säkularität nach Taylor

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Säkularität war lange leere Mitte zwischen den Bekenntnissen. Seminare nach Taylor haben sie als Formation gelesen: Option, Macht, Tugendübung, Innerlichkeit und Kapital, Orient als Archiv, heiliges Opfer, Disziplin, Flucht in die Autorität. Dieser Essay nennt acht Bücher. Es ist keine Rangliste. Ein Verfasser steht nur mit einem Buch.

Die Nachbarschaft ist der Essay zu Islam in Europa und zur Religionswissenschaft. Hier zählt nicht die Konfession zuerst, sondern die Lage, die sich als Vernunft setzt.

Taylor hat 2007 das säkulare Zeitalter als Lage beschrieben, in der der Glaube eine Option unter anderen wird, nicht mehr die Luft. Das Buch ist weit, erzählend, gegen die Subtraktionsgeschichte, die Religion einfach abzieht. Wer nur Trennung von Kirche und Staat kennt, hat diese Luft nicht gelesen.

Asad widerspricht, indem er Säkularität als Macht liest: Mission, Kolonialrecht, Ethnologie ziehen denselben Schnitt, der den Islam als Verspätung erscheinen lässt. Gegen Taylors Option setzt es die Genealogie. Wer Neutralität für Natur hält, hat diesen Band nicht geöffnet.

Mahmood hat in Kairo Frauen gefolgt, die Tugend einüben, und den Feminismus getroffen, der Freiheit nur als Bruch kennt. Der englische Titel ist der Name, unter dem das Buch wirkt. Gegen Asads Genealogie setzt es die Ethnographie. Wer Säkularität nur als Befreiung der Frau kennt, hat diese Frömmigkeit übersprungen.

Weber gehört in denselben Streit: nicht weil er Säkularisierung predigt, sondern weil er Religion in Innerlichkeit und Kapital verwandelt. Das Buch ist älter als Taylors Zeitalter und dessen heimliche Folie. Wer nur Entzauberung als Abzug kennt, hat die innerweltliche Askese übersprungen.

Said hat 1978 gezeigt, wie der Westen den religiösen Anderen braucht, um sich als Wissen zu halten. Säkularität erscheint als Blick, nicht als leere Mitte. Das Buch steht in der kolonialen Reihe; hier ist es das Archiv, das den Islam lesbar macht, indem es ihn feststellt.

Girard hat 1972 die Gewalt als Nachahmung gelesen und das Heilige als ihre Bewältigung: das Opfer, das alle treffen dürfen. Gegen Taylors Option setzt es die Krise, die Religion nicht privat lässt. Wer Säkularität nur als Ruhe kennt, hat dieses Opfer übersprungen.

Foucault hat 1975 die Disziplin beschrieben, die Körper formt, ohne zu bekehren. Säkularität erscheint als Anstalt, Stundenplan, Prüfung. Gegen Webers Innerlichkeit setzt es die äußere Zurichtung. Wer nur Glauben als Privatsache kennt, hat diese Anstalt übersprungen.

Fromm hat 1941 die Flucht in Autorität beschrieben, die die säkulare Freiheit nicht erträgt. Gegen Foucaults Disziplin setzt es den Charakter. Das Buch steht in der Affekt- und der Frankfurter Reihe; hier schließt es die Lage, in der Säkularität als Last erscheint, nicht als Neutralität.

Was diese acht zusammenhalten

Option, Macht, Tugend, Innerlichkeit, Archiv, Opfer, Anstalt, Flucht: Säkularität nach Taylor ist eine Reihe gewesen, keine leere Mitte. Wer nach ihnen Religionsfreiheit sagt und die Formation streicht, spricht hinter diesem Pfad.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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