Autor:Erich Fromm

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Erich Fromm (1900–1980), in Frankfurt geboren und in Locarno gestorben, hat die Freiheit als Last gelesen, vor der der moderne Mensch flieht. Die Furcht vor der Freiheit von 1941 erklärt den Faschismus aus dem Charakter, den die Moderne selbst erzeugt.

Leben

Jüdisches Frankfurt, das Institut für Sozialforschung, 1934 die Flucht nach New York, später Mexiko und die Schweiz. Der Umweg ist die Psychoanalyse, die bei ihm soziologisch wird: Nicht der Trieb allein, die Gesellschaft formt den Charakter, der die Gesellschaft dann trägt. Er brach mit der Orthodoxie der Schule, blieb bei Marx und Freud, ohne Katechismus. Er starb in Locarno.

Wirkung

Autoritarismus, Destruktivität, die Flucht in die Anpassung: Fromm hat eine Sprache geliefert, in der die Knechtschaft gewählt wird, nicht nur verhängt. Neben Hannah Arendt steht er als die andere große Deutung der dreißiger Jahre – sie von der Masse, er vom Charakter. Haben oder Sein hat später denselben Kern populär gemacht, oft weicher.

Wer ihn nur als Antifaschisten liest, unterschlägt die Diagnose der Demokratien. Wer nur den Humanisten rettet, unterschlägt die Härte des ersten Buches: dass die Freiheit, einmal gewonnen, ertragen werden muss – und oft nicht ertragen wird.

Werke

In Auswahl außerdem: Haben oder Sein, Die Kunst des Liebens, Anatomie der menschlichen Destruktivität.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.