Autor:René Girard

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René Girard (1923–2015), in Avignon geboren, hat die Gewalt als Nachahmung gelesen und das Heilige als ihre Bewältigung. Das Heilige und die Gewalt behauptet: Gemeinschaften stillen die Krise, indem sie ein Opfer finden, das alle treffen dürfen.

Leben

Avignon, Indiana, Johns Hopkins, Stanford. Der Umweg ist die Literatur: Wer Cervantes und Shakespeare auf Nachahmung liest, findet später den Mythos und die Bibel. Girard starb in Stanford. Die mimetic theory hat Jünger und Gegner in Theologie, Anthropologie, Literaturwissenschaft.

Wirkung

Girard hat den Sündenbock aus der Alltagsrede in die Theorie geholt: Begehren ist mimetisch, Rivalität steckt an, das Opfer befriedet, bis die nächste Krise kommt. Gegen Frazer setzt er keine Magie, gegen Freud kein Urverbrechen als Tatsache, sondern eine Struktur, die Texte lesbar macht. Das Christentum erscheint als Offenbarung des Mechanismus, nicht als weiterer Mythos.

Gelesen wird er als Religionswissenschaftler und als Apologet. Die Kritik hat die Totalität, die Ethnologie, die Schonung der Bibel genannt. Wer Girard nur als Sündenbock-Theoretiker kennt, hat die Romane nicht gelesen, an denen die These geschärft wurde.

Werke

In Auswahl außerdem: Figuren des Begehrens, Ich sah den Satan vom Himmel fallen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.