Zettel:Wirklichkeit

Idee

Wirklichkeit ist das, was gilt, auch wenn niemand es wünscht – und das, was gilt, weil es gemeinsam gehalten wird. Der Knoten hält Konstruktion, Mimesis, Simulation.

Kurz gesagt

Wirklichkeit scheint hart und ist gemacht. Bücher dieses Knotens kennen Alltagswissen, Literatur als Darstellung, Simulation, die das Reale ersetzt.

Der Gedanke

Wirklichkeit ist kein Stein, an den man stößt, und nicht nur Text. Berger und Luckmann haben sie als gemeinsame Konstruktion des Alltags gelesen. Auerbach hat Literatur als Darstellung von Wirklichkeit in Stilen geschrieben. Baudrillard hat die Simulation gesetzt, die kein Original mehr braucht. Wer nur Konstruktion sagt, kann Unrecht nicht mehr treffen. Wer nur Härte sagt, unterschlägt Schule und Medium.

Die Gegenstimme will naiven Realismus oder reines Spiel. Beides ist bequem. Am Knoten hängen Wahrheit, Wahrnehmung, Medium, Alltag. Die Bücher, die zählen, lassen Wirklichkeit widerständig und gemacht sein.

Schlüsselwerke

behandeltPeter L. Berger –Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeitwichtig
Alltagswissen als gehaltene Welt.


behandeltErich Auerbach –Mimesis. Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literaturwichtig
Stil als Zugang zur Wirklichkeit, nicht als Schmuck.


behandeltJean Baudrillard –Simulacres et Simulationwichtig
Zeichen ohne Original; Wirklichkeit, die verschwindet, indem sie verdoppelt wird.


behandeltMichel Foucault –Die Ordnung der Dingewichtig
Was als wirklich denkbar ist, hängt an der Anordnung.


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Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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