Autor:Thomas Bernhard

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Thomas Bernhard (1931–1989), in Heerlen in den Niederlanden geboren, hat der österreichischen Literatur den ununterbrochenen Satz des Hasses gegeben. Holzfällen ist eine Erregung auf dem Ohrensessel: Wien als künstlerisches Abendessen, aus dem es kein Entkommen gibt außer dem Gehen.

Leben

Unehelich geboren, aufgewachsen in Österreich, die Lunge als Schicksal, die Heilanstalt Grafenhof. Der Umweg war diese Krankheit: Bernhard hat das Atmen zur Prosa gemacht, den Großvater Johannes Freumbichler zum Gegenlehrer, Salzburg und Ohlsdorf zu Orten der Anklage. Theater, Romane, Prozesse. Er starb in Gmunden; das Testament verbot Aufführungen in Österreich, solange das Urheberrecht läuft.

Wirkung

Bernhard hat das Leben als Theater beschrieben und Wien als die Bühne, auf der das Publikum sich selbst zerlegt. Holzfällen löste Beleidigungsklage und Beschlagnahme aus und bewies unfreiwillig die These, die Stadt lebe vom Weitertragen. Der Monolog ist komisch und ohne Ausweg; der Satz vom Holzfällen klingt kurz wie Frieden. Neben Heldenplatz ist dies das Werk, an dem sich die österreichische Öffentlichkeit abgearbeitet hat.

Man hat ihn zum Österreichhasser und zum reinen Satzkünstler gemacht. Die Bücher sind beides und keines allein: Sie zeigen, wie eine Stimme die Welt aufzehrt und trotzdem bei den Menschen bleibt, die sie verachtet. In den Kanon gehoben durch Reich-Ranicki, Peymann, die Schulen, die den Sog fürchten und brauchen. Wer Bernhard nur als Schimpfer liest, hat den Rhythmus nicht gehört, der das Schimpfen trägt.

Werke

In Auswahl außerdem: Heldenplatz.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.