Autor:Ève Chiapello

1965
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Soziologin · Wirtschaft · Gesellschaft · 20. Jahrhundert
WirtschaftGesellschaft


Ève Chiapello, in Frankreich geboren, hat der Managementlehre die Soziologie zurückgegeben, die sie als Technik ausgibt. Mit Luc Boltanski schrieb sie Der neue Geist des Kapitalismus: die Künstlerschelte der siebziger Jahre, gelesen als Rohstoff einer neuen Rechtfertigung von Gewinn.

Leben

Die École des hautes études commerciales, die Organisationsforschung, später die EHESS. Der Umweg ist das Managementbuch, das sie nicht als Handbuch nahm, sondern als moralischen Text: Wer Anleitungen zur Führung liest, liest, welche Tugenden eine Epoche dem Kapital zuschreibt. Sie lehrt in Frankreich.

Wirkung

Chiapello hat den zweiten Namen des Bandes, den die Seminare oft unterschlagen. Ohne die Lektüre der Führungsliteratur wäre der neue Geist eine Kulturkritik ohne Beleg. Sie zeigt, wie Autonomie, Kreativität und Projekt aus der Künstlerkritik kamen und im Unternehmen landeten, als wäre Unsicherheit eine Form der Freiheit.

Die Nachwelt verbucht das Buch unter Boltanski. Das ist bequem und falsch. Wer die Rechtfertigung des Projekts ernst nimmt, braucht die, die die Handbücher gelesen hat. Im Essay zum neuen Geist steht sie als Mitverfasserin, nicht als Fußnote.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.