Autor:Marjorie Hewitt Suchocki

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Marjorie Hewitt Suchocki (geb. 1933), amerikanische Methodistin, hat die Metaphysik Alfred North Whiteheads in die Lehre von Gott, Christus und Kirche übersetzt, damit die Gemeinde sie tragen kann. Gott, Christus, Kirche ist der praktische Leitfaden dieser Prozesstheologie: Gott lockt, er zwingt nicht.

Leben

Der philosophische Abschluss in Claremont 1970, die Promotion 1974, Pittsburgh, dann das Wesley Theological Seminary in Washington als Professorin und Dekanin, zurück nach Claremont auf den Ingraham-Lehrstuhl bis 2002. Der Umweg ist die kirchliche Erwachsenenbildung: Sie schrieb nicht für das Seminar allein, sondern für Presbyterianer und Methodisten, die Whitehead nicht lesen würden. Gastaufenthalte in Vanderbilt und Heidelberg. Sie blieb Mitleiterin des Claremonter Zentrums für Prozessstudien.

Wirkung

Suchocki hat die Prozesstheologie aus der Kosmologie in die klassischen Loci der Dogmatik geholt. Sünde ist Zustimmung zum Dämonischen, nicht Bruch eines Befehls von oben; Allmacht heißt Lockung, nicht Zwang; Jesus ist der Mensch, der den göttlichen Zielen ohne Vorbehalt entsprochen hat. Neben John B. Cobb und David Ray Griffin steht sie als die, die Gebet, Sakrament und Gemeinde denkt, ohne die Allmacht zu retten. Charles Hartshornes doppelpoliger Gott wird hier kirchlich brauchbar.

Kanonisiert wurde der Band in amerikanischen Pfarramtsseminaren, im deutschsprachigen Raum blieb er unübersetzt. Wer Suchocki nur als Lösung der Theodizee liest, unterschlägt die Ekklesiologie. Wer nur die Zugänglichkeit rühmt, unterschlägt, dass die Härte der Metaphysik in den Anhang wanderte. Die späteren Bücher zu Sünde und Gewalt führen strenger aus, was der Leitfaden der Gemeinde schuldig blieb.

Werke

In Auswahl außerdem: The End of Evil, The Fall to Violence, Divinity and Diversity.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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