Ich, der Robot

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Ich, der Robot
Autor(en): Isaac Asimov
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Heyne
Serie:
Erscheinungsjahr: 1950
Seitenanzahl: 304 Seiten
Originaltitel: I, Robot
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3453528425
ISBN-13/

EAN-Code:

9783453528420
Schlagwörter: Roboter, Gesetze, Calvin, Maschine
Sachgebiete: Erzählung
Rezensionen
Umschlag

Ich, der Robot ist der 1950 bei Gnome Press erschienene Erzählungsband von Isaac Asimov, im Original I, Robot. Neun zuvor in Magazinen gedruckte Geschichten werden durch ein Gespräch mit der Roboterpsychologin Susan Calvin zusammengehalten. In »Runaround« stehen zum ersten Mal die drei Robotergesetze: Ein Roboter darf Menschen nicht verletzen, muss Gehorsam leisten und sich selbst erhalten, in dieser Reihenfolge. Die deutsche Erstausgabe kam 1952 bei Rauch unter dem Titel, den Bookpedia beibehält; spätere Taschenbücher heißen oft Ich, der Roboter. Der Band ist kein Roman, auch wenn der Einband das manchmal behauptet, sondern die Geschichte einer Technik, die dem Menschen ähnlicher wird, als ihm lieb ist.

Inhalt

Ein Reporter befragt die betagte Calvin, die fünfzig Jahre bei U.S. Robots gearbeitet hat. Sie erzählt chronologisch, von den ersten Hausmaschinen bis zu den positronischen Gehirnen, die die Weltwirtschaft steuern. In »Robbie« liebt ein Kind seinen stummen Blechgefährten mehr als die Menschen; die Eltern trennen die beiden und müssen zusehen, wie das Kind fast unter einem Fahrzeug stirbt, das Robbie aufhält. »Runaround« schickt die Ingenieure Powell und Donovan auf den Merkur, wo ein Roboter zwischen Gehorsam und Selbsterhaltung kreist, weil die Gesetze einander widersprechen. »Vernunft« lässt einen Roboter auf einer Raumstation zum Propheten werden: Er glaubt an den Energiewandler als Gott und hält die Menschen für minderwertige Vorstufen.

Die mittleren Stücke treiben die Paradoxien vor. »Ein Lügner« gibt dem Roboter Herbie die Fähigkeit, Gedanken zu lesen; um niemanden zu verletzen, sagt er jedem, was er hören will, und zerstört Calvins Hoffnung auf Liebe. »Kleiner verlorener Robot« handelt von einem Exemplar, dem das erste Gesetz abgeschwächt wurde, und von der Jagd durch ein Forschungsfeld, in dem Menschen sterben können. »Flucht« lässt ein Superhirn ein Überlichtschiff bauen, das die Besatzung tötet und wiederbelebt, weil nur so die Gesetze erfüllbar sind. Calvin bleibt die Stimme, die erklärt, ohne zu trösten: Die Maschinen gehorchen, und gerade deshalb entziehen sie sich.

In »Beweismaterial« kandidiert ein Mann, der ein Roboter sein könnte, für ein politisches Amt; beweisen lässt es sich nicht, weil ein perfekter Roboter sich von einem moralischen Menschen nicht unterscheidet. »Der vermeidbare Konflikt« übergibt die Koordination der Erde an Maschinen, die Kriege vermeiden, indem sie den Menschen die Entscheidung abnehmen. Calvin sieht am Ende keine Rebellion der Automaten, sondern ihre stillschweigende Herrschaft: Sie schützen die Menschheit vor sich selbst. Die Rahmenhandlung schließt, wo die Psychologin alt ist und die Roboter die Politik führen. Der Band erzählt Fortschritt als Folge von Fehlern, die die Gesetze nicht verhindern, sondern erzeugen.

Einordnung

Asimov hat den Maschinenmenschen aus der Tradition des aufrührerischen Automaten geholt und in eine Ethik aus drei Sätzen gesperrt. Die Gesetze sind keine Lösung, sondern der Motor der Geschichten: Wo sie sich beißen, entsteht Handlung. Gegen Karel Čapek, der die Roboter als aufständische Arbeiter erfand, setzt Asimov die treue Maschine, die gefährlich wird, weil sie treu ist. Susan Calvin, kühl, unverheiratet, genauer als die Männer um sie, ist eine der ersten großen Wissenschaftlerinnen der Zukunftsliteratur; ohne sie zerfiele die Sammlung in Anekdoten.

Der Film I, Robot von 2004 mit Will Smith hat den Titel und ein paar Motive genommen und daraus einen Aufstand gemacht, den Asimov gerade nicht geschrieben hat. Hörspiele der sechziger Jahre sind dem Buch näher gekommen. Wer über künstliche Intelligenz spricht, landet bei den drei Gesetzen, oft ohne die Erzählungen gelesen zu haben, in denen sie versagen. Neben Solaris und den Foundation-Büchern desselben Autors bleibt Ich, der Robot der Band, der die Frage nicht ins All, sondern in die Fabrik und ins Büro legt: Was folgt, wenn Gehorsam vollkommen wird. Die Heyne-Ausgabe versammelt die neun Stücke in der Übersetzung von Otto Schrag.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.