Autor:Diana Wynne Jones

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Diana Wynne Jones (1934–2011), in London geboren, hat dem Kinderbuch die Komödie der Feigheit gegeben: Die älteste Schwester darf gewinnen, der berüchtigte Zauberer ist ein Mann aus Wales, das Herz sitzt im Herd. Sophie im Schloss des Zauberers spielt im Königreich Ingary, wo Märchenregeln Alltag sind, und bricht sie.

Leben

Schwierige Kindheit, später Oxford, wo sie C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien hörte, Ehe mit dem Mediävisten John Burrow, Bristol, ein Werk aus Dutzenden Bänden, das lange neben der britischen Schulzauberei der achtziger Jahre unterschätzt wurde. Der Umweg ist das Haus: Wer Vernachlässigung kennt, schreibt Schlösser, die wandern, und Flüche, die laut machen. Ein Schüler bat sie um ein Buch namens The Moving Castle; den Titel verlor sie, das wandernde Haus blieb. Sie starb in Bristol.

Wirkung

Jones hat kein Lehrstück über Mut geschrieben, sondern eine Geschichte, in der Sophie sich hinter dem Alter verbirgt, weil es ihr erlaubt, ungenierter zu sein, und Howl lügt, um nicht kämpfen zu müssen. Die Tür nach Wales holt die andere Welt als Küche und Familienstreit ins Haus. Gegenüber späteren Internatszaubereien bleibt Ingary kleinteilig, boshaft und häuslich. Der Phoenix Award kam 2006, zwanzig Jahre nach dem Erscheinen, und bestätigte, was Leserinnen längst wussten.

Hayao Miyazakis Film von 2004 hat aus Howl einen Kriegsgegner und aus Sophie eine Pflegerin der Zeit gemacht; der Roman kennt den Krieg nur als königlichen Auftrag. Wer den Film zuerst gesehen hat, trifft im Buch eine schärfere Sophie und einen kleineren Howl. Die deutsche Erstübersetzung blieb beim Titel mit Sophie; spätere Auflagen stellten das Schloss voran, das der Film berühmt gemacht hatte. Jones dankte dem Schüler. Das Haus ist geblieben.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Schloss in der Luft, Chrestomanci, Feuer und Hemlock.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.