Autor:Byung-Chul Han

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Byung-Chul Han (geb. 1959), nahe Seoul geboren und auf Deutsch schreibend, hat der Leistungsgesellschaft den Namen gegeben, unter dem sie seither als Krankheit gelesen wird. Müdigkeitsgesellschaft behauptet: Nicht das Verbot zermürbt uns, sondern das Können ohne Grenze.

Leben

Metallurgie in Seoul, dann ohne Wissen der Eltern nach Deutschland zu Philosophie und Theologie. Der Umweg über das Hüttenwesen erklärt den Blick: Wer Werkstoffe auf Bruch prüft, erkennt den Bruch, wo der Mensch sich selbst als Betrieb führt. Promotion über Heidegger in Freiburg, Lehre in Basel und Berlin. Er lebt in Berlin, schreibt knapp, tritt selten auf.

Wirkung

Han hat Foucaults Disziplinargesellschaft für das 21. Jahrhundert umgedreht: Die Macht braucht keinen Aufseher mehr, weil das Subjekt sich selbst ausbeutet und das für Freiheit hält. Müdigkeit, Depression, die Erschöpfung ohne Feind – daraus wurde eine Sprache, in der Zeitung, Therapie und Betrieb über denselben Zustand reden.

Kanonisiert wurde er schnell, vor allem im spanischsprachigen Raum, später mit Preisen bis zum Prinzessin-von-Asturien-Preis. Die Kritik sieht Kulturkritik, die raunt: zu glatt, zu dunkel, ohne Politik. Wer Han nur als Mahner gegen die Arbeit liest, unterschlägt, dass er nicht die Anstrengung anklagt, sondern die Positivität, die kein Nein mehr kennt. Die späteren Bücher zur Durchsichtigkeit und zur Psychopolitik haben denselben Kern: Herrschaft, die sich als Einladung tarnt.

Werke

In Auswahl außerdem: Transparenzgesellschaft, Psychopolitik, Agonie des Eros.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.