Autor:Michael Schmidt-Salomon

1967

Michael Schmidt-Salomon (geb. 1967), in Trier geboren, hat den säkularen Humanismus als öffentliche Kampagne organisiert. Jenseits von Gut und Böse (Schmidt-Salomon) erklärt Schuld, Sühne und den freien Willen für schädliche Einbildungen; mit der Tochter Lea Salomon schrieb er Leibniz war kein Butterkeks.

Leben

Liberal-katholisches Elternhaus, Obst- und Gemüsegroßhandel, Erziehungswissenschaft in Trier, Promotion über Erkenntnis aus Engagement. Der Umweg ist die Stiftung: 2004 gründete er mit Herbert Steffen die Giordano-Bruno-Stiftung, deren Sprecher er wurde, und formulierte im Manifest des evolutionären Humanismus die säkulare Weltanschauung auf naturwissenschaftlicher Grundlage, die die Religion in sozialen und geistigen Belangen ersetzen soll. Kinderbücher, Kampagnen, der Streit mit Bischöfen. Er schreibt als öffentlicher Humanist, nicht vom Katheder.

Wirkung

Schmidt-Salomon hat Friedrich Nietzsches Titel geliehen und die Pointe ins Aufklärerische gekehrt: nicht Vornehmheit jenseits der Herde, sondern Gelassenheit durch den Determinismus. Gut und Böse dienen der Bindung nach innen und der Bekämpfung nach außen; der freie Wille sei die Erblast der Sündenfallerzählung. Hirnforschung und Verhaltensforschung sollen das belegen, Menschenrechte sollen bleiben. Das verschob die populäre Religionskritik der zweitausender Jahre in Deutschland von der Kirchenaustrittsstatistik zur heiteren Moral ohne Jenseits. Peter Singers Speziesismuskritik und der wirksame Altruismus liegen in der Nachbarschaft, nicht Arthur Schopenhauers Verdacht.

Kanonisiert in säkularen Verbänden, abgelehnt von kirchlichen Büchereien, von der Fachphilosophie als zu leicht geführt: Edgar Dahl vermisste die Auseinandersetzung mit der Willensdebatte, andere nannten den Lebensratgeber. Wer nur den Atheisten sieht, unterschlägt die Strafrechtsutopie ohne Sühne. Wer nur den Unterhalter rettet, unterschlägt, dass die Stiftung Politik macht – Beschneidung, Sterbehilfe, Islamkritik. Die Kinderbücher haben den Streit in die Familien getragen; das Gespräch mit der Tochter hält denselben Naturalismus am Küchentisch.

Werke

In Auswahl außerdem: Manifest des evolutionären Humanismus, Hoffnung Mensch, Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.