Autor:Peter Singer

1946

Peter Singer (geb. 1946), in Melbourne geboren, hat die Ethik vom Schmerz her neu geordnet: gleiche Interessen zählen gleich, die Artzugehörigkeit nicht. Praktische Ethik von 1979 hat daraus Pflichten gezogen – und in Deutschland einen Streit entfacht, der Argumente oft durch Empörung ersetzte.

Leben

Studium in Melbourne und Oxford, die analytische Schule, dann Monash und Princeton. Der Umweg ist die angewandte Ethik, als die Philosophie noch Klärungen der Wörter bevorzugte: Singer schrieb über Armut, Tiere, Töten, später das Klima, in der Sprache des Seminars, die Zeitungen erreichte. Animal Liberation machte den Namen; die Praktische Ethik machte den Streit. Er lehrt in den Vereinigten Staaten und bleibt Australier.

Wirkung

Speziesismus, Präferenzen, die gleiche Berücksichtigung: Singer hat eine Sprache geliefert, in der das Leiden der Tiere und das der Menschen in einer Rechnung stehen. Das hat Tierrechte begründet und Gegner auf die Straße gebracht, die ihn mit der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten zusammengelesen haben. Er hat den Vergleich zurückgewiesen.

Kanonisiert in der angelsächsischen Philosophie, in Deutschland lange persona non grata, inzwischen wieder zitierbar. Wer ihn nur als Freigabe des Tötens liest, unterschlägt die Pflicht gegen das Leiden. Wer nur den Tierschützer rettet, unterschlägt, dass dieselbe Rechnung den Embryo und das Neugeborene nicht schont.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Befreiung der Tiere, Das Leben, das gerettet werden kann, Wie sollen wir leben?.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.