Autor:Susan Sontag
Susan Sontag (1933–2004), in New York geboren, hat dem 20. Jahrhundert die Begriffe für Fotografie, Krankheit und Interpretation geliefert. In der Bookpedia steht sie mit dem Roman Der Liebhaber des Vulkans; die Weltwirkung liegt auf den Essays.
Leben
Kindheit in Arizona und Kalifornien, Studium, früh New York als Bühne. Sontag schrieb gegen die Deutungswut der Kritik, über das Leiden als Metapher, über das Bild, das mehr bezeugt als erklärt. Nach zwei Jahrzehnten essayistischer Arbeit kehrte sie 1992 mit dem Neapel-Roman zur Erzählprosa zurück – der Umweg über den Essay erklärt das Buch: Sammeln, Revolution, der Vesuv als Leidenschaft eines Mannes, der die Welt als Objekt will. Sie starb in New York.
Wirkung
Sontag hat das Nachdenken über Kunst von der Schule der Tiefendeutung befreit und zugleich politisch gehalten. Kunst und Antikunst, Über Fotografie, Krankheit als Metapher: Das sind Werkzeuge, keine Bekenntnisse. Der Roman von 1992 war der Publikumserfolg und wurde oft als Abkehr gelesen; er ist eher die Probe, ob die Essayistin erzählen kann, ohne zu dozieren. Lady Hamilton, der Gesandte, der Vulkan: Geschichte als Leidenschaft und als Inventar.
Kanonisiert wurde sie als Stimme New Yorks, als Moralistin der Bilder, als öffentliche Figur. Wer Sontag nur bei den Essays belässt, verpasst den Roman, der das Sammeln als Politik der Dinge vorführt. Wer nur den Roman nimmt, verpasst, warum der Name schwerer wiegt als jede Handlung in Neapel. Die Bücher halten beides aus: Schärfe der Begriffe, Sinnlichkeit der Szene.
Werke
- Der Liebhaber des Vulkans (1992)
In Auswahl außerdem: Kunst und Antikunst, Über Fotografie, Krankheit als Metapher.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.