Warten auf Godot

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Warten auf Godot
Autor(en): Samuel Beckett
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1953
Seitenanzahl: 144 Seiten
Originaltitel: En attendant Godot
Originalsprache: französisch
ISBN-10: 3518188488
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518188484
Schlagwörter: Warten, Absurdes, Paar, Leere
Sachgebiete: Drama
Rezensionen

Warten auf Godot (französisch En attendant Godot) ist das 1953 in Paris uraufgeführte Stück von Samuel Beckett. Zwei Männer warten an einer Landstraße auf jemanden, der nicht kommt. Das Stück hat das Theater nach 1945 neu begründet.

Inhalt

Vladimir und Estragon stehen an einem kahlen Baum. Sie wollen gehen und bleiben. Sie reden, schweigen, zanken, umarmen sich, ziehen die Schuhe aus, zitieren die Bibel, denken an Selbstmord, tun ihn nicht. Ein Junge bestellt aus, Godot komme heute nicht, bestimmt morgen. Pozzo kommt mit dem Knecht Lucky am Seil, lässt ihn tanzen und denken, geht weiter. Am nächsten Tag, der dem ersten gleicht, ist Pozzo blind, Lucky stumm, der Baum hat Blätter, Godot kommt wieder nicht.

Es gibt keine Handlung, die vorankommt, und keinen Konflikt, der sich löst. Der Dialog trägt nichts mehr, was das alte Drama von ihm verlangte: keine Politik, keine Seele, die sich entwickelt, keine Deutung, die das Warten rechtfertigt. Godot bleibt ein Name. Ob er Gott ist, ein Impresario, der Tod oder niemand, lässt Beckett offen – und hat die Frage später als müßig abgetan.

Die Wiederholung ist die Form. Wer das Stück zum zweiten Mal sieht, sieht dasselbe, nur müder. Der Schluss: „Wollen wir gehen?“ – „Gehen wir.“ Sie gehen nicht.

Einordnung

Die Uraufführung im Théâtre de Babylone machte Beckett über Nacht zum Autor des Jahrhunderts. 1969 erhielt er den Nobelpreis. Neben Friedrich Dürrenmatts Die Physiker und Eugène Ionescos Nashörnern steht Godot als das Stück, in dem das europäische Theater aufhörte, etwas vorzuführen, und anfing, das Nichts auszuhalten. Jede Generation hat neu gewartet; das Stück ist dadurch nicht älter geworden.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.