Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt · 1962 · Drama


Das Werk
Deutscher Titel: Die Physiker
Autor(en): Friedrich Dürrenmatt
Originaltitel: Die Physiker
Originalsprache: deutsch
Erstveröffentlichung: 1962
Schlagwörter: Atomphysik, Verantwortung, Komödie, Wissenschaftsethik
Sachgebiete: Drama
Greifbare Ausgabe
Verlag: Diogenes Verlag


Umfang dieser Ausgabe: 95 Seiten
ISBN: 9783257230475
Verweise


Die Physiker ist eine Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt, 1961 entstanden und 1962 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt. Das Stück verbindet klassische Dramenform mit einer bitteren Warnung vor der politischen Instrumentalisierung der Kernphysik.

Inhalt

In einer Schweizer Privatklinik behandelt die Psychiaterin Dr. Mathilde von Zahnd drei Patienten, die sich für berühmte Physiker halten: „Newton“, „Einstein“ und der geheimnisvolle Möbius, dem angeblich König Salomon Erkenntnisse zuflüstert. Nach einer Reihe von Morden an Krankenschwestern ermittelt Inspektor Voß unter höchstem Zeitdruck.

Die scheinbar harmlose Irrenkomödie kippt: Möbius hat tatsächlich bahnbrechende Formeln entdeckt und verbirgt sich bewusst in der Anstalt, um seine Erkenntnisse vor Ausbeutung zu schützen. Am Ende enthüllt sich, dass die Ärztin selbst die wahre Macht im Spiel ausübt – Wissenschaft wird zur Geisel der Strategie.

Dürrenmatt baut die Komödie symmetrisch: Jeder Akt beginnt mit einer Mordermittlung, Figuren spiegeln sich, und scheinbare Verrücktheit erweist sich als kalkulierte Tarnung. Die Krankenschwestern Monika und Irene sowie der Inspektor stehen für eine Welt, die die Tragweite der Physik nicht begreifen will. Der Schlussmonolog macht deutlich, dass die Gefahr nicht in den Irren, sondern in denen liegt, die Waffen und Formeln verwalten.

Einordnung

Die Physiker gehört neben Der Besuch der alten Dame zu Dürrenmatts international bekanntesten Bühnenwerken. Die strikte Einheit von Ort, Zeit und Handlung steht in Spannung zum apokalyptischen Thema: Wer die Welt zerstören kann, darf nicht frei verfügbar bleiben.

Ideen

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Wissenschaft (wichtig)

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

Später durchgesehen: Ein zweites KI-Sprachmodell hat den Text durchgesehen (Grok 4.6, xAI). Es durfte Fakten, Zitate, Links und Formulierungen ändern; was sich geändert hat, zeigt die Versionsgeschichte.

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