Die Physiker
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Physiker |
| Autor(en): | Friedrich Dürrenmatt |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Diogenes Verlag |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1962 |
| Seitenanzahl: | 120 Seiten |
| Originaltitel: | Die Physiker |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3486886177 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783486886177 |
| Schlagwörter: | Atomphysik, Verantwortung, Komödie, Wissenschaftsethik |
| Sachgebiete: | Drama |
| Rezensionen | |
Die Physiker ist eine Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt, entstanden 1961 und 1962 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt. Das Stück verbindet klassische Dramenform mit einer bitteren Warnung vor der politischen Instrumentalisierung der Kernphysik.
Inhalt
In einer Schweizer Privatklinik behandelt die Psychiaterin Dr. Mathilde von Zahnd drei Patienten, die sich für berühmte Physiker halten: „Newton“, „Einstein“ und der geheimnisvolle Möbius, dem angeblich König Salomon Erkenntnisse zuflüstert. Nach einer Reihe von Morden an Krankenschwestern ermittelt Inspektor Voss unter höchstem Zeitdruck.
Die scheinbar harmlose Irrenkomödie kippt: Möbius hat tatsächlich bahnbrechende Formeln entdeckt und verbirgt sich bewusst in der Anstalt, um seine Erkenntnisse vor Ausbeutung zu schützen. Am Ende enthüllt sich, dass die Ärztin selbst die wahre Macht im Spiel ausübt – Wissenschaft wird zur Geisel der Strategie.
Dürrenmatt baut die Komödie symmetrisch: Jeder Akt beginnt mit einer Mordermittlung, Figuren spiegeln sich, und scheinbare Verrücktheit erweist sich als kalkulierte Tarnung. Die Krankenschwestern Ophelia und Irene sowie der Inspektor stehen für eine Welt, die die Tragweite der Physik nicht begreifen will. Der Schlussmonolog macht deutlich, dass die Gefahr nicht in den Irren, sondern in denen liegt, die Waffen und Formeln verwalten.
Einordnung
Die Physiker gehört neben Der Besuch der alten Dame zu Dürrenmatts international bekanntesten Bühnenwerken. Die strikte Einheit von Ort, Zeit und Handlung steht in spannungsvoller Spannung zum apokalyptischen Thema: Wer die Welt zerstören kann, darf nicht frei verfügbar bleiben.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.