Autor:Nick Hornby

1957
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Nick Hornby (geb. 1957), in Redhill geboren, hat London aus Plattenläden, Alleinerziehenden und Männern erzählt, die nicht erwachsen werden wollen. High Fidelity sortiert 1995 das Leben nach Bestenlisten; About a Boy gibt 1998 dem zwölfjährigen Marcus den sechsunddreißigjährigen Will, der sich für eine Insel hält; Juliet, Naked hält 2009 den Anhänger und den verschollenen Musiker einander fest.

Leben

Cambridge, die Fußballkolumne, Fever Pitch als erster Ruhm: Der Umweg über die Ränge erklärt die Treue zu Listen, Liedern und Vereinen, die bei Hornby keine Feier ist, sondern eine Ausrede. Kiepenheuer & Witsch hielt die deutschen Texte; die Filme machten Hugh Grant und John Cusack zu Gesichtern der Bücher. Er lebt in Highbury. Geblieben ist der Witz, der auf der Angst sitzt, nicht auf ihr: Selbstmordgefährdung, Hänselei, die Lüge vom erfundenen Kind.

Wirkung

Hornby hat den britischen Gesellschaftsroman der neunziger Jahre auf die Mittelschicht und den Ton der Schallplatte verengt, ohne Fionas Zerbrechlichkeit zu verharmlosen. High Fidelity macht aus der Schallplatte eine Komödie der Untreue; About a Boy verdoppelt den Titel und lässt Will die Insel verlassen; Juliet, Naked fragt, wem ein Lied gehört, wenn der Verehrer es genauer kennt als der Mann, der es schrieb. Gegen schärfere Schnitte in Stand und Geld hält Hornby die Nähe und den Witz. Das Feuilleton nannte das leicht; die Stoffe sind es nicht.

Die Verfilmungen haben Will glatter, den Plattenladen nach Chicago und den versöhnlichen Schluss stärker gemacht. Eine Fernsehserie verlängerte About a Boy. Das Buch bleibt genauer in der Mutter, die weint, und in Ellie, die eine Scheibe einschlägt, weil Trauer zur Ware wird. Wer nach Hornby über unechte Vaterschaft und echte Freundschaft in einer Stadt spricht, in der niemand Zeit hat, spricht hinter diesem Will. Wer nur die Listen behält, hat Marcus nicht in der Wohnung gehabt.

Werke

In Auswahl außerdem: Fever Pitch, A Long Way Down, Funny Girl.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.