Autor:Georges Perec

1936 1982
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Georges Perec (1936–1982), in Paris geboren, hat der Literatur die Regel als Täter gegeben und der Leere einen fehlenden Buchstaben. Ein Mann der schläft stellt in einer Mansarde die Teilnahme am Leben ein; Anton Voyls Fortgang erzählt einen ganzen Roman ohne das e, den häufigsten Laut des Französischen.

Leben

Vater im Krieg gefallen, Mutter nach Auschwitz deportiert und für tot erklärt, die Tante, die ihn aufzog, Soziologie, die Zeitschrift, 1967 die Werkstatt für potentielle Literatur, das Oulipo, das sich Regeln auferlegt, um Erzählung neu zu bauen. Der Umweg ist diese Lücke: Die französische Verwaltung sprach von disparition, Verschwinden; Perec hat daraus keinen Lagerbericht gemacht, sondern eine Sprache, der ein Laut fehlt. Er starb in Ivry-sur-Seine, sechsundvierzigjährig.

Wirkung

Perec hat das Lipogramm – den Text ohne einen Buchstaben – vom Kunststück zum Roman gemacht und die Lücke in die Fabel gelegt. Voyl ist der Vokal, das fehlende Kapitel der fehlende Laut: Die Form erzählt, was die Figuren suchen. Zuvor, ohne Buchstabenspiel, hatte Ein Mann der schläft die Gleichgültigkeit als Methode geschrieben, nicht als Schmuck. Eugen Helmlé hat das Verbot des e ins Deutsche gezwungen; andere Sprachen opferten jeweils ihren häufigsten Laut.

Wer Perec nur als Autor von Listen und Räumen kennt, findet in diesen beiden Büchern den Erzähler, der die Leerstelle zur Figur macht. Neben dem späteren Das Leben Gebrauchsanweisung bleibt der Fortgang das Buch, in dem die Werkstattregel am unerbittlichsten Erzählung geworden ist. Die Deutung auf die Mutter trägt, wenn man sie nicht zur einzigen macht: Perec hat auch die Allmacht einer Regel ausgestellt, die tötet, wer sie ausspricht.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Leben Gebrauchsanweisung, W oder die Kindheitserinnerung, Die Dinge.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.