Autor:Donna Woolfolk Cross

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Donna Woolfolk Cross (geb. 1947), in New York geboren, hat der Legende der Päpstin Johanna den Roman gegeben, den in Deutschland mehr Menschen für Geschichte halten als manche gelehrte Abhandlung. Die Päpstin erzählt ein Mädchen, das lesen will, als Mann überlebt und auf den Stuhl Petri gerät; der Anhang diskutiert Quellen, der Roman bleibt Erfindung um Rahmendaten.

Leben

Tochter eines Romanciers, Studium in Pennsylvania und Los Angeles, ein Verlag in London, dann Werbung in New York, später Lehre in Syracuse. Der Umweg sind sieben Jahre an einer Sage, die die Kirche für erfunden erklärt: Aus Büchern über Sprache wurde der eine historische Roman. Ein zweites großes Erzählwerk ist nicht nachgekommen; sie lebt in den Vereinigten Staaten.

Wirkung

Cross hat eine Gelehrtenlegende in einen Roman der unsichtbaren Schranke verwandelt: Bildung gilt als männlich, der Körper verrät, Rom ist eine Falle aus Frömmigkeit und Gift. Historiker haben Anachronismen gerügt; Leserinnen haben die Wut über den ausgeschlossenen Verstand gelobt. In Deutschland wurde das Buch ein außerordentlicher Verkaufserfolg, landete 2004 bei »Unsere Besten« weit vorn und stellte sich neben Noah Gordons Der Medicus in die Reihe der historischen Romane, die Heilkunde als Weg durch eine Männerwelt erzählen.

Sönke Wortmann verfilmte 2009; es folgten Musical, Schauspiel und Ballett. Die Legende ist älter als Cross und bleibt unbewiesen; der Roman hat sie hierzulande zur Gewissheit vieler Leser gemacht, was keine kleine Wirkung und ein Missverständnis ist. Wer ihn für eine Quelle hält, hat den Anhang nicht von der Erfindung getrennt. Die Sprachbücher, mit denen sie begann, hat das eine Erzählwerk überschattet.

Werke

In Auswahl außerdem: Word Abuse, Mediaspeak, Daddy's Little Girl.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.