Autor:Zadie Smith

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Zadie Smith (geb. 1975), in London geboren, hat den britischen Einwanderungsroman aus der Enge der Betroffenheit geholt. Zähne zeigen spielt in Willesden: zwei Kriegsfreunde, ihre jüngeren Frauen, drei 1975 geborene Kinder zwischen Kneipe, Koran, Zeugen Jehovas und Gentechnik. Das Debüt einer unbekannten Studentin erweiterte die englische Gegenwartsliteratur um das London der Einwanderung, ohne es zu einem einzigen Thema zu machen.

Leben

Jamaikanische Mutter, englischer Vater, Willesden, dann Cambridge. Der Umweg war diese Straße und dieser Hörsaal zugleich: Smith schrieb die Stadt, in der sie aufgewachsen war, mit einer Stimme, die auktorial, spöttisch und genau unterbricht, ohne die Figuren zu demütigen. Ein hoher Vorschuss, Preise, Übersetzungen, noch bevor das Buch fertig war; danach Essays, knappere Romane, die Professur. Sie lebt in London und in New York, als Autorin, deren erstes Buch das üppigste blieb und die Stadt der siebziger und achtziger Jahre atmet.

Wirkung

Smith hat Herkunft als etwas erzählt, das nicht hält, was man von ihr verlangt. Archie Jones faltet Werbeblätter und wirft Münzen; Samad Iqbal schickt einen Zwilling nach Bangladesch und behält den falschen; Irie glättet sich das Haar, bis es ausfällt. Die Gentechnik der Chalfens setzt dasselbe Verlangen fort, das Samad nach Südasien schickte: Leben soll steuerbar sein, Maus wie Sohn. Salman Rushdie hat das Debüt gelobt; die Nähe zu den Satanischen Versen ist thematisch, der Ton ein anderer: Londoner Alltag, weniger Traum, mehr Zahnarzt. Falsche Zähne, Wurzelkanäle: Der Titel meint Herkunft, die man zeigt, versteckt, ersetzt.

Die BBC verfilmte das Buch als Fernsehmehrteiler; die deutsche Übersetzung folgte rasch. Smith hat später knapper und essayistischer geschrieben. Wer sie nur als Stimme der Vielfalt nimmt, hat Archie und den Münzwurf überlesen. Wer nur die Komik der Kneipe behält, unterschlägt Millat, der in Bradford Bücher verbrennt, und die Maus, die am Silvesterabend entkommt. Zähne zeigen bleibt das Erstlingswerk, in dem fast zu viel Platz hat und gerade deshalb die Stadt atmet.

Werke

In Auswahl außerdem: Von der Schönheit, NW, Swing Time.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.