Einführung in die Semiotik
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Einführung in die Semiotik |
| Autor(en): | Umberto Eco |
| Originaltitel: | La struttura assente |
| Originalsprache: | italienisch |
| Erstveröffentlichung: | 1968 |
| Schlagwörter: | Zeichen, Code, Kultur, Bedeutung |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Sprachwissenschaft |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | UTB
|
| Umfang dieser Ausgabe: | 474 Seiten |
| ISBN: | 9783825201050 |
| Verweise | |
Einführung in die Semiotik geht auf Ecos La struttura assente von 1968 zurück und erschien 1972 auf Deutsch. Sie behandelt Kultur als Zeichenprozess: nicht nur Wörter, sondern Bilder, Bauten, Gesten, die Ware.
Inhalt
Eco bestimmt das Zeichen als etwas, das für etwas anderes stehen kann und getäuscht werden kann. Ohne die Möglichkeit des Lügens keine Semiotik. Codes sind gesellschaftliche Abmachungen, die Interpretation begrenzen, ohne sie zu schließen. Offenes und geschlossenes Werk, die schon früher bei ihm vorkamen, werden hier zur allgemeinen Theorie.
Das Buch geht durch Modelle – von der Informationstheorie bis zur Ideologiekritik – und prüft, wo sie den kulturellen Gegenstand verfehlen. Werbung, Architektur, die Massenpresse: Eco nimmt sie ernst als Texte, nicht als Verfall. Der Leser ist kein Empfänger einer Ware. Er kooperiert, und die Kooperation hat Regeln.
Der Ton ist gelehrt und unterhaltsam, vor dem Welterfolg des Romans. Wer eine Anleitung zum Entschlüsseln sucht, findet eher eine Kritik der Entschlüsselung. Wer nur Kritik sucht, findet Werkzeuge. Die deutsche UTB-Ausgabe hat Generationen von Seminaren geprägt.
Einordnung
Neben Roland Barthes’ Mythen des Alltags ist dies die lesbare Semiotik der sechziger und siebziger Jahre, weniger aphoristisch, mehr System. Saussure bleibt der Hintergrund; Eco öffnet ihn zur Kultur. Die Kritik nennt das zu enzyklopädisch. Wer nach Eco über Zeichen spricht, ohne Täuschung, spricht hinter diesem Band.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
