Das Geisterhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:39 Uhr

Daten zum Buch
Deutscher Titel: Das Geisterhaus
Autor(en): Isabel Allende
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1982
Seitenanzahl: 512 Seiten
Originaltitel: La casa de los espíritus
Originalsprache: spanisch
ISBN-10: 3518381768
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518381762
Schlagwörter: Chile, Familie, Diktatur, Magie
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Das Geisterhaus (spanisch La casa de los espíritus) ist der 1982 im Exil erschienene erste Roman von Isabel Allende. Eine chilenische Familiensaga führt von der Jahrhundertwende bis in die Jahre nach dem Putsch von 1973.

Inhalt

Clara del Valle spricht mit Geistern, schweigt jahrelang und führt ein Heft, das die Geschichte der Familie Trueba bewahrt. Esteban Trueba, verarmter Patrizier, macht das Gut Tres Marías zum Vermögen, vergewaltigt Bäuerinnen, wird Senator der Rechten und hasst alles, was sich nicht fügt – einschließlich der eigenen Frau, die er liebt. Die Tochter Blanca liebt den Sohn eines Verwalters; Alba, die Enkelin, wächst zwischen Claras Heften und der Politik der siebziger Jahre auf.

Allende mischt den kühlen Bericht der Oligarchie mit dem Wunderbaren der Frauen: Clara sagt die Zukunft voraus, die Toten bleiben im Haus, Gegenstände gehorchen. Je näher die Gegenwart rückt, desto härter wird der Realismus. Der Wahlsieg der Linken, der Putsch, die Folter: Alba wird verschleppt, Esteban muss die Welt anrufen, die er selbst mitgebaut hat, um das Enkelkind zurückzubekommen.

Alba überlebt und schreibt. Der Roman ist das Heft, das Clara begonnen hat. Esteban, alt und gebrochen, diktiert mit. Die Geister bleiben; die Junta bleibt vorerst auch.

Einordnung

Allende, Nichte des gestürzten Präsidenten Salvador Allende, hat im venezolanischen Exil den lateinamerikanischen Familienroman nach Gabriel García Márquez' Hundert Jahre Einsamkeit für Chile neu erzählt. Das Buch wurde ein Welterfolg und 1993 von Bille August verfilmt. Es steht am Übergang: der magische Ton nach García Márquez, angewandt auf die Diktatur, die keine Magie mehr duldet.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.