Autor:Isabel Allende
Isabel Allende (geb. 1942), in Lima geboren und in Chile aufgewachsen, hat dem lateinamerikanischen Familienroman nach der Diktatur die lesbare Form gegeben. Das Geisterhaus erzählt ein Haus, ein Geschlecht und einen Putsch – und hat den Ton von Macondo in die weibliche Linie gezogen.
Leben
Diplomatenkind, Journalistin in Santiago, 1973 der Sturz Salvador Allendes, des Cousins ihres Vaters: Der Umweg ist das Exil in Venezuela, in dem der erste Roman als Brief an den sterbenden Großvater begann. Später Kalifornien, weitere Romane, die öffentliche Stimme einer Frau, die den Putsch nicht zur Privatsache machte. Sie lebt in den Vereinigten Staaten.
Wirkung
Allende hat das Wunderbare – Geister, Vorzeichen, ein Haus, das erinnert – mit der historischen Gewalt des 11. September 1973 verschaltet. Die Frauen der Familie Trueba tragen die Erzählung; der Patriarch baut und zerstört. Das Buch wurde zum Welterfolg, weil es zugänglich ist, ohne die Folter zu verschweigen. Die Hochkonjunktur nach García Márquez hat hier die Erzählerin gefunden, die das Erbe nicht kopierte.
Die Kritik warf ihr vor, den magischen Realismus zur Formel zu machen. Das trifft Nachfolger mehr als den ersten Roman, der aus einem Abschied geschrieben ist, nicht aus einem Verfahren. Gelesen wird sie als Brücke: zwischen der Hochkonjunktur der sechziger Jahre und einem Publikum, das Politik im Familienroman aushält.
Werke
- Das Geisterhaus (1982)
In Auswahl außerdem: Eva Luna, Paula, Von Liebe und Schatten.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.