Alles, was wir geben mussten
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Alles, was wir geben mussten |
| Autor(en): | Kazuo Ishiguro |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Blessing |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 2005 |
| Seitenanzahl: | 400 Seiten |
| Originaltitel: | Never Let Me Go |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3896672863 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783896672865 |
| Schlagwörter: | Klone, Schule, Organe, Menschenwürde |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Alles, was wir geben mussten (englisch Never Let Me Go) ist der 2005 erschienene Roman von Kazuo Ishiguro. Kinder in einem englischen Internat wachsen auf, malen, lieben – und sind als Organspender gezüchtet.
Inhalt
Kathy H. erzählt als Betreuerin Anfang dreißig von Hailsham, dem Internat in dem sie, Tommy und Ruth aufwuchsen. Die Lehrer heißen Hüter, die Kinder machen Kunst für eine Galerie, deren Sinn niemand nennt. Gerüchte über Aufschub für Paare, die sich wahrhaft lieben, halten die Hoffnung. Kathy wird Betreuerin der Spender, Ruth und Tommy spenden; der Körper wird in mehreren Operationen geleert, bis der Spender „abschließt“.
Die drei suchen als Erwachsene die ehemalige Hüterin Madame und Miss Emily und erfahren, was sie geahnt haben: Hailsham war ein humanes Experiment, den Klonen eine Seele zu beweisen. Die Gesellschaft hat das Experiment beendet. Einen Aufschub gibt es nicht. Tommy tobt auf einem Feld. Kathy fährt weiter zu den Spendern.
Ishiguro erzählt in Kathys ruhiger, umgangssprachlicher Stimme, ohne Anklage. Das Entsetzen entsteht, weil die Kinder die Regeln annehmen, wie Kinder Regeln annehmen, und weil die Sprache der Klinik – Spende, Abschluss, Betreuerin – das Töten verdeckt.
Einordnung
Ishiguro, 2017 Nobelpreisträger, hat aus einem Stoff der Zukunftsprosa einen Erinnerungsroman gemacht: nicht die Technik ist das Thema, sondern die Bereitschaft, andere als Ersatzteile zu leben. Mark Romanek verfilmte das Buch 2010. Neben Margaret Atwoods Der Report der Magd und Aldous Huxleys Schöne neue Welt steht es als die leise Dystopie des einundzwanzigsten Jahrhunderts – eine, in der niemand schreit.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.