Der Report der Magd

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Der Report der Magd
Autor(en): Margaret Atwood
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Piper
Serie:
Erscheinungsjahr: 1985
Seitenanzahl: 384 Seiten
Originaltitel: The Handmaid's Tale
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3492047334
ISBN-13/

EAN-Code:

9783492047337
Schlagwörter: Dystopie, Frauen, Gottesstaat, Fruchtbarkeit
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Der Report der Magd (englisch The Handmaid's Tale) ist der 1985 erschienene Roman von Margaret Atwood. In der Republik Gilead sind fruchtbare Frauen Eigentum des Staates. Das Buch wurde zum Grundtext der Debatte über Körper, Religion und Herrschaft – zuerst in den achtziger Jahren, dann wieder im einundzwanzigsten Jahrhundert.

Inhalt

Die Erzählerin heißt Offred, „von Fred“: Sie gehört dem Kommandanten Fred und seiner Frau Serena Joy. Nach einem Staatsstreich in den Vereinigten Staaten gilt das alttestamentlich begründete Recht Gileads. Wer noch Kinder gebären kann, wird Magd; einmal im Monat findet die Zeremonie statt, bei der der Kommandant der Magd vor den Augen der Ehefrau beiwohnt. Offred erinnert sich an die Tochter, den Mann Luke, die Freundin Moira, an die Zeit davor, als sie noch einen Namen hatte.

Im Haus gibt es Risse. Der Kommandant will Offred allein sehen, Scrabble spielen, sie in einen Club schmuggeln, in dem die Herren Mägde als Prostituierte halten. Serena Joy stiftet Offred an, mit dem Fahrer Nick zu schlafen, damit ein Kind zustande kommt. Die Mägde tauschen Nachrichten; eine Widerstandsgruppe namens Mayday existiert oder ist eine Falle. Offred weiß nicht, wem sie glauben soll, und erzählt trotzdem – an wen, bleibt offen.

Am Ende holt eine schwarze Wanne sie ab. Ob es die Staatspolizei oder Mayday ist, sagt der Text nicht. Ein akademisches Nachwort aus dem Jahr 2195 behandelt Offreds Tonbänder als Quelle: Gilead ist untergegangen, die Forscher sind distanziert, der Name der Frau bleibt unbekannt. Die Zukunft hat den Report, nicht die Gerettete.

Einordnung

Atwood hat darauf bestanden, nichts zu erfinden, was nicht irgendwo schon Gesetz oder Praxis war. Nach George Orwells 1984 und Aldous Huxleys Schöne neue Welt ist dies die Dystopie, die vom weiblichen Körper her denkt. Die Fernsehserie ab 2017 und die Proteste mit den roten Mänteln und weißen Hauben haben das Buch in die Gegenwart der Vereinigten Staaten zurückgeholt. 2019 folgte der Nachfolger Die Zeuginnen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.