Autor:Kazuo Ishiguro
Kazuo Ishiguro (1954–), in Nagasaki geboren und in England aufgewachsen, hat aus einem Stoff der Zukunftsprosa einen Erinnerungsroman gemacht. Alles, was wir geben mussten von 2005 erzählt Kinder in einem Internat, die malen, lieben – und als Organspender gezüchtet sind. 2017 erhielt er den Nobelpreis.
Leben
Mit fünf nach Guildford, englische Schulen, das Schreiben auf Englisch: Der Umweg ist die versetzte Herkunft, die in den Büchern als höfliche Aussparung wiederkehrt, nicht als Bekenntnis. Zuerst das Dienstpersonal im englischen Haus, dann die Klone, die ihre Bestimmung hinnehmen, als wäre sie Anstand. Ishiguro lebt in London. Die leise Stimme ist die Methode; das Entsetzen steht zwischen den Sätzen.
Wirkung
Nicht die Technik ist das Thema, sondern die Bereitschaft, andere als Ersatzteile zu leben. Neben Margaret Atwoods Der Report der Magd und Huxleys Schöne neue Welt – hier noch ohne eigenen Artikel – steht das Buch als die leise Dystopie des einundzwanzigsten Jahrhunderts: eine, in der niemand schreit. Die Verfilmung von 2010 hat die Bilder geliefert, die der Roman verweigert.
Der Nobelpreis hat ihn zum Meister der Unterlassung gemacht, manchmal zum Klischee derselben. Was vom Tage übrigblieb bleibt das andere Hauptbuch: Würde als Dienst, und was sie kostet. Wer Ishiguro nur als Verfasser einer dunklen Schule liest, verfehlt, dass alle seine Erzähler dasselbe tun: sich erinnern, bis die Erinnerung die Tat nicht mehr deckt.
Werke
- Alles, was wir geben mussten (2005)
In Auswahl außerdem: Was vom Tage übrigblieb, Die Ungetrösteten, Der begrabene Riese.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.