Autor:James Joyce

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James Joyce (1882–1941), in Dublin geboren und den Rest des Lebens im Festlandsexil, hat aus einem einzigen Wochentag das einflussreichste Prosawerk der literarischen Moderne gemacht. Ulysses erschien 1922 in Paris, weil anderswo die Zensur das Buch für unzüchtig hielt.

Leben

Katholische Kindheit, früher Bruch mit Kirche und Insel, dann Triest, Zürich, Paris: Sprachlehrer, Trinker, Augenkranker, der an einem Satz so lange feilte, bis die Stadt darin hörbar war. In Triest unterrichtete er Italo Svevo und erkannte in ihm den Romancier, den Italien übersehen hatte. Der Ulysses wuchs aus einer Erzählung für die Dubliner; Finnegans Wake trieb die Sprache noch weiter, bis fast niemand mehr folgen wollte. Joyce starb in Zürich.

Wirkung

Innerer Monolog, Montage, der Alltag als Epos: Kaum ein Erzähler des 20. Jahrhunderts kommt an den hier erprobten Techniken vorbei. Hermann Broch nannte es den Welt-Alltag der Epoche. Was Virginia Woolf und Marcel Proust mit der Zeit taten, tat Joyce mit dem Tag und mit dem Satz, der den Gedanken nicht nachträgt, sondern ist.

Verboten, geschmuggelt, dann kanonisiert: Der 16. Juni wurde zum Bloomsday, das Buch zur Prüfung. Die Schwierigkeit ist echt und manchmal ein Alibi. Wer nur das Schema der Odyssee abhakt, verfehlt den Witz, die Körper, die genaue Topographie Dublins. Die deutsche Standardübersetzung von Hans Wollschläger hat eine zweite Autorschaft danebengestellt, ohne die das Buch hierzulande ein Gerücht bliebe.

Werke

In Auswahl außerdem: Dubliner, Porträt des Künstlers als junger Mann, Finnegans Wake.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.