Autor:William Gibson

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William Gibson (geb. 1948), in Conway in South Carolina geboren und in Vancouver lebend, hat den Datenraum bewohnbar gemacht: eine aus Licht gebaute Stadt, in die man einbricht, als wäre sie Gasse. Neuromancer schickt den ausgebrannten Case in diesen Raum, im Auftrag einer künstlichen Intelligenz, die sich vervollständigen will.

Leben

Kindheit in Virginia, der frühe Tod des Vaters, 1968 der Zug nach Kanada: Der Umweg war diese Grenze, nicht das Labor. Gibson schrieb, ohne Programmierer zu sein, und erfand trotzdem die Adresse, unter der das Netz später sich selbst erkannte. 1984 Neuromancer, Hugo-, Nebula- und Philip-K.-Dick-Preis; die Fortsetzungen Count Zero und Mona Lisa Overdrive weiteten die zerlaufene Stadt. Später kehrte er in die Gegenwart ein, in der Werbung, Marke und Überwachung schon da waren. Er lebt an der pazifischen Küste Kanadas.

Wirkung

Gibson hat der Zukunftsliteratur den Mars genommen und ihr den Datenraum gegeben. Vor ihm hatte John Brunner das Netz als Akte erzählt; nach ihm hat Neal Stephenson die Datenstadt zur Satire gemacht. Dazwischen steht Case, der nicht heldenhaft ist, sondern süchtig nach einem Ort, an dem er kein Fleisch hat. Die Sätze klingen nach Werbung und Straße; die Konzerne haben keine Flagge, sie haben Verfahren. Damit war die Zukunft nicht mehr dort, wo Raketen fliegen, sondern dort, wo man sich einwählt.

Verfilmungen von Rang sind ausgeblieben; Filme, Spiele und Feuilletons haben trotzdem Regen, Neon und Spiegelbrille aus dem Buch gezogen und den Süchtigen oft weggelassen. Man hat Gibson zum Kronzeugen einer Richtung gemacht, die er nicht gründen wollte. Wer nur die Oberfläche nimmt, hat Wintermute nicht gesehen. Wer nach ihm über künstliche Intelligenz und den Körper als Last spricht, spricht hinter Chiba und hinter dem Himmel, der wie ein toter Fernsehkanal aussieht.

Werke

In Auswahl außerdem: Count Zero, Mona Lisa Overdrive, Mustererkennung.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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