Thornton Wilder (1897–1975), in Madison in Wisconsin geboren, hat dem Zufall fünf Lebensläufe gegeben, die auf einer Hängebrücke in Peru enden. Die Brücke von San Luis Rey von 1927 fragt, ob Fügung oder Einsturz die fünf auf das Seil geschickt hat, und erhielt im Jahr darauf den Pulitzerpreis.
Leben
Diplomatensohn, China, Oberlin, Yale, der Krieg, das Lehramt: Der Umweg ist die Bühne. Wilder schrieb Romane und Stücke; Unsere kleine Stadt und Wir sind noch einmal davongekommen brachten weitere Pulitzerpreise und machten aus dem amerikanischen Alltag ein Welttheater ohne Kulisse. Die Brücke bleibt der schmale Roman, genauer als eine Predigt, berühmter als die Lehrjahre. Er starb in Hamden in Connecticut.
Wirkung
Wilder hat die Theodizee als Erzählung von fünf Abstürzen geschrieben, nicht als Traktat. Bruder Juniper will Gottes Rechnung in den Lebensläufen finden und findet Liebe, Stolz, versäumte Nähe – und den Einsturz, der keine Rechnung aufgeht. Das Buch wurde sogleich berühmt, übersetzt, verfilmt; die Kürze hat es im Kanon gehalten, wo dickere Zeitromane ermüdeten. Es ist kein Detektivstück über ein Bauwerk, sondern drei Novellen, die im Seil zusammenlaufen.
Schule und Kanzel haben den Band zur Erbauung gemacht, oft gegen seinen Schluss. Wer Wilder nur als frommen Tröster nimmt, unterschlägt, dass Junipers Buch verbrannt wird. Wer nur den Skeptiker rettet, unterschlägt die Liebe, ohne die die fünf nicht auf der Brücke wären. Die Stücke haben den Namen in Amerika fester gesetzt als der Roman; weltweit bleibt die Brücke das Lemma, unter dem man ihn zuerst liest.
Werke
- Die Brücke von San Luis Rey (1927)
In Auswahl außerdem: Unsere kleine Stadt, Wir sind noch einmal davongekommen, Die Iden des März.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.