Autor:Robert Schneider

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Robert Schneider (geb. 1961), in Bregenz geboren, hat dem Bergdorf das Gehör gegeben, an dem ein Leben zerreißt. Schlafes Bruder lässt in Eschberg, wo nur zwei Nachnamen vorkommen, einen Musiker heranwachsen, der die Welt zu genau hört und beschließt, nicht mehr zu schlafen; der Titel zitiert den Choral, in dem der Tod der Bruder ist.

Leben

Aufgewachsen in Meschach bei Götzis, das im Buch Eschberg heißt, Theaterversuche, dann der Roman bei Reclam Leipzig, der ihn über Nacht bekannt machte. Der Umweg war das Dorf als ganze Welt: Schneider hat keine Hauptstadt gebraucht, nur Orgel, Cousine, Nachbarschaft und eine Kunstsprache aus Dialekt, Archaismen und Klang. Die späteren Bücher fanden nicht denselben Atem. Er lebt in Götzis.

Wirkung

Schneider hat 1992 einen Ton getroffen, den die deutschsprachige Prosa für unverbraucht hielt: dunkel, klangbesessen, ohne Ironie, die sich rettet. Johannes Elias Alder liebt die Cousine, hört das Unerträgliche, wählt den Tod durch Wachen. Übersetzungen in Dutzende Sprachen, ein Film von Joseph Vilsmaier, der das Gesicht suchte, das der Satz gebaut hatte. Der Erfolg war eine Falle: Man wollte denselben Rausch, und Schneider konnte ihn nicht auf Bestellung wiederholen.

Die Nachwelt hat den einen Band behalten und die folgenden oft als Abfall gelesen. Das ist ungerecht gegen die Hartnäckigkeit und gerecht gegen die Höhe des Anfangs. Wer nur das Bergdrama nimmt, hat die Sprache nicht gehört, um derentwillen das Buch steht. Wer Schneider nach dem zweiten, dritten Roman für erledigt hielt, hat Schlafes Bruder trotzdem nicht widerlegt. Es bleibt der Roman, in dem Hören tödlich ist.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Luftgängerin, Die Offenbarung, Kristus.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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