Autor:Pierre-Robert Olivétan

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Pierre-Robert Olivétan (um 1505–1538), in Noyon in der Picardie geboren, hat die erste französische Vollbibel aus Hebräisch und Griechisch vorgelegt. Die Bible de Genève von 1560 ruht auf dieser Übersetzung; Johannes Calvin, sein Vetter, hat sie mitgeschliffen.

Leben

Sohn eines Kirchenvogts in derselben Stadt wie Calvin, Flucht als Ketzerverdächtiger, Hebräisch bei Martin Bucer in Straßburg, Hauslehrer in Genf und Neuchâtel. Der Umweg ist Chanforan 1532: Die Waldenser beauftragten ihn mit der Volkssprache der Schrift. 1535 der Druck bei Pierre de Vingle in Serrières; 1536 Lehre am Genfer Gymnasium. 1538 reiste er nach Italien, unter anderem an den Hof der Renée de France in Ferrara, und starb dort unter unbekannten Umständen.

Wirkung

Olivétan hat dem Französischen eine Bibel gegeben, die nicht mehr nur die lateinische Kirchenbibel umschreibt. Das Alte Testament folgt dem hebräischen und aramäischen Grundtext; das Neue überarbeitet Jacques Lefèvre d’Étaples. Calvin, Théodore de Bèze und die Genfer Kirche haben den Satz predigen, lernen und widersprechen gelehrt. Über dreihundert Jahre blieb die Genfer Ausgabe Maßstab der französischen Protestanten, Nahrung des Hugenottentums und der Fluchtbibeln.

Gelesen wird er als Vorläufer, den die Revisionen fast Vers für Vers verändert haben. Wer nur Calvin nennt, unterschlägt den Übersetzer; wer nur 1535 rettet, unterschlägt, dass die Wirkung die Ausgabe von 1560 trug. Der Verkauf im katholischen Frankreich war verboten. Der französische Bibelton späterer Jahrhunderte erbt, überschreibt und verdrängt diesen Satz.

Werke

In Auswahl außerdem: La Bible (1535), Instruction des enfants.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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