Autor:Pierre-Joseph Proudhon

1809 1865
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Sozialist · Politik · Wirtschaft · 19. Jahrhundert
PolitikWirtschaft


Pierre-Joseph Proudhon (1809–1865), in Besançon geboren und in Paris gestorben, hat den Satz gesetzt, an dem der Anarchismus sich erkannt hat: Eigentum ist Diebstahl. Was ist Eigentum von 1840 ist die Schrift dieses Satzes – und enger, als der Satz allein klingt.

Leben

Küferssohn, Setzer, Autodidakt, Stipendium, Paris, die Bekanntschaft mit Marx, der Bruch, die Nationalversammlung von 1848, Haft, Exil in Belgien. Der Umweg ist die Druckerei: Wer Lettern setzt, denkt das Eigentum an den Produktionsmitteln, bevor er es Theorie nennt. Er starb in Paris, als die Internationale schon ohne ihn stritt.

Wirkung

Proudhon hat der anarchistischen Tradition das Wort und die Kritik des Besitzes gegeben, der ausschließt, ohne zu arbeiten. Mutualismus, Tauschbank, Föderalismus: die Ordnung ohne Staat, die nicht das Chaos meint. Marx hat ihn in der Misère de la philosophie zerrissen; Bakunin hat ihn geerbt und gegen Marx gewendet.

Wer nur den Satz kennt, hat die Unterscheidung von Besitz und Eigentum nicht gelesen. Wer nur den Mutualisten rettet, unterschlägt den Antifeminismus und den Nationalstolz, die den Text belasten. Die Anarchie als Gerechtigkeit ohne Herrschaft beginnt bei ihm.

Werke

In Auswahl außerdem: System der ökonomischen Widersprüche, Über das föderative Prinzip.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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