Was ist Eigentum

Pierre-Joseph Proudhon · 1840 · Sachbuch, Politik


Das Werk
Deutscher Titel: Was ist Eigentum
Autor(en): Pierre-Joseph Proudhon
Originaltitel: Qu’est-ce que la propriété ?
Originalsprache: französisch
Erstveröffentlichung: 1840
Schlagwörter: Eigentum, Diebstahl, Gerechtigkeit, Anarchie
Sachgebiete: Sachbuch, Politik
Greifbare Ausgabe
Verlag:
Erscheinungsort: Qu’est-ce que la propriété ?
Umfang dieser Ausgabe: 320 Seiten
ISBN:
Verweise


Was ist Eigentum (französisch Qu’est-ce que la propriété ?) ist die 1840 erschienene Denkschrift Pierre-Joseph Proudhons. Die Antwort im ersten Satz – Eigentum ist Diebstahl – hat den Anarchismus erkennbar gemacht. Das Buch ist genauer als der Satz: Proudhon unterscheidet Besitz, der Gebrauch und Arbeit schützt, vom Eigentum, das ausschließt und erntet, ohne zu säen. Es ist Gründung, nicht Pamphlet allein.

Inhalt

Proudhon prüft die Rechtfertigungen des Eigentums und findet sie leer. Okkupation begründet nichts, sobald zwei denselben Boden wollen. Arbeit begründet den Besitz des Erarbeiteten, nicht die Rente, die aus dem Boden fließt, den andere bestellen. Das positive Recht hat den Diebstahl der ersten Aneignung geheiligt. Gerechtigkeit wäre Gleichheit der Bedingungen, Tausch unter Freien, kein Staat, der den Ausschluss schützt. Die Anarchie, die Proudhon nennt, ist nicht Unordnung. Sie ist die Ordnung, die der Gerechtigkeit folgt, ohne Herrschaft.

Der Ton ist der des Autodidakten, der Juristen und Ökonomen beim Wort nimmt. Beispiele aus der Werkstatt, der Pacht, der Aktie. Gegen die kommunistische Gütergemeinschaft setzt er den wechselseitigen Vertrag; gegen den Liberalismus den Nachweis, dass freier Markt ohne gleiche Ausgangslage den Diebstahl fortsetzt. Marx hat später die Methode für kleinbürgerlich erklärt und die Phrase vom Diebstahl für unwissenschaftlich. Der Satz blieb trotzdem der Satz, an dem sich Bewegungen erkannten.

Unsicher bleibt die Grenze zwischen Besitz und Eigentum, sobald Maschinen und Aktien den Boden ersetzen. Proudhon denkt noch die Werkstatt, nicht den Weltmarkt des Kapitals. Die Frauenfrage hat er grob und herrisch behandelt; das belastet den Gerechtigkeitsanspruch. Wer nur den Slogan kennt, hat die Distinktion nicht gelesen. Wer nur die Distinktion rettet, unterschlägt, dass der Slogan die Lehre gebunden hat wie ein Katechismus.

Einordnung

Neben Stirners Einzigem und Bakunins Gottlosigkeit ist Proudhon der Ökonom der Anarchie. Marx bleibt der Gegner im selben Jahrzehnt; die Spaltung der Internationalen liegt in dieser Schrift schon angesetzt. Wer nach 1840 über Eigentum als Diebstahl spricht, spricht Proudhon, oft ohne das Buch. Die Bookpedia braucht den Titel, weil der Anarchismus sonst als Stimmung ohne Organon dastünde.

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Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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