Philipp Felsch (geb. 1972) hat der Germanistik den Theoriekult der alten Bundesrepublik als Geschichte erzählt. Der lange Sommer der Theorie folgt den Taschenbüchern, den Seminaren und der Revolte, in der Denken zur Lebensform wurde.
Leben
Historiker und Kulturwissenschaftler in Berlin. Der Umweg war die Bibliothek der Theorie: Suhrkamp, Merve, die bunten Rücken, an denen eine Generation sich erkannte. Das Buch von 2015 hat ihn über das Fach hinaus lesbar gemacht. Er lehrt in Berlin.
Wirkung
Felsch zeigt, wie aus schwierigen Büchern eine Szene wurde: wer was las, wo man sich sah, warum die Theorie nach 1968 den Roman zeitweise überstrahlte. Die Germanistik erkennt darin ihre eigene Herkunft – und das Ende dieses Sommers in den neunziger Jahren.
Die Kritik nennt das zu westdeutsch, zu männlich, zu sehr Suhrkamp. Das Buch bleibt die anschaulichste Erzählung jener Jahre. Wer nach 2015 über Theorie als Mode und Ernst zugleich spricht, spricht oft mit Felsch.
Werke
- Der lange Sommer der Theorie (2015)
In Auswahl außerdem: Wie Nietzsche aus der Kälte kam, Der Philosoph.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.