Paul Hertzberg (geb. 1990), in Hamburg geboren, hat mit Reportagen aus Afrika das europäische Bild vom Kontinent als bloßem Krisenraum angegriffen. Jenseits von Europa, zusammen mit Sophia Bogner, setzt Unternehmerinnen und Unternehmer an die Stelle von Hungerbildern.
Leben
Reisen, unter anderem nach Westafrika, dann der Journalismus: erst die Berliner Lokalzeitung, bald freie Arbeit für Spiegel, Zeit und brand eins. Der Umweg ist die gemeinsame Auslandsberichterstattung mit Bogner seit 2019, ausgezeichnet unter anderem mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis. Daraus wurde 2022 das Buch. Er schreibt weiter aus dem Ausland.
Wirkung
Hertzberg und Bogner haben den Wirtschaftsjournalismus über Afrika auf Porträts von Gründerinnen und Gründern umgestellt: Erfindungsgabe, wo das Netz fehlt, Zahlungsverkehr ohne Filiale. Die Magazinserie gab dem Band den Kredit der Wirtschaftspresse. Das verschob, wenigstens im Feuilleton, die Rede vom Zukunftskontinent weg von der Hilfe-Rhetorik.
Die Kritik blieb kühler als die Preise. Eine Handvoll außergewöhnlicher Firmen wird leicht zum geschönten Bild des Kontinents; Ethik und ungleiche Handelsregeln kommen am Rand vor. Wer nach 2022 über Unternehmertum südlich der Sahara spricht, ohne nur Rohstoffe und Almosen zu meinen, spricht oft in diesen Porträts – oder gegen ihre Auswahl.
Werke
- Jenseits von Europa (2022)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.