Nadine Gordimer, in Springs bei Johannesburg geboren, hat der Apartheid den Roman der weißen Zeugin gegeben, der nicht Trost ist. Burgers Tochter prüft, ob das Kind eines kommunistischen Märtyrers die Legende fortsetzen muss.
Leben
Eine jüdische Ladenfamilie, das frühe Schreiben, das Verbot von Büchern, das Bleiben, als andere gingen. Der Umweg war dieses Bleiben: Wer weiß und privilegiert ist, schreibt die Pflicht als Falle. Der Nobelpreis 1991 kam, als das System schon bröckelte. Sie starb in Johannesburg. Die kurzen Geschichten sind so scharf wie die Romane.
Wirkung
Gordimer hat die politische Prosa Südafrikas auf Häuser, Töchter, Partys und Polizei gestellt, nicht auf das Manifest. Neben J. M. Coetzees Kälte steht ihre Genauigkeit des gesellschaftlichen Satzes. Burgers Tochter wurde verboten; das Verbot hat die These des Buches bestätigt, ohne sie zu ersetzen.
Wer sie nur als Nobelpreisträgerin der Apartheid führt, unterschlägt Rosa. Wer nur die weiße Linke meint, unterschlägt Baasie. Die Nachzeit hat sie nicht widerlegt.
Werke
- Burgers Tochter (1979)
In Auswahl außerdem: Julys Leute, Ein Sportstück, die Erzählungen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.