Autor:Mary M. Kaye

1908 2004
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Mary M. Kaye (1908–2004), in Simla geboren, hat den Indienroman der späten siebziger Jahre aus der Dienstfamilie geschrieben, nicht aus einem Londoner Studierzimmer. Palast der Winde führt einen Engländer, der als Hindu aufwächst, und eine indische Prinzessin durch Aufstand, Fürstenhöfe und den afghanischen Krieg; oft als Liebesgeschichte verkauft, ist es genauer eine Erziehung in zwei Treuen, die sich nicht vereinbaren lassen.

Leben

Enkelin und Tochter von Männern im indischen Dienst, Kindheit unter dem Himalaja, dann die Stationen der britischen Armee an der Seite des Offiziers Goff Hamilton: Der Umweg ist dieses Leben zwischen Residenzen, nicht das Archiv allein. Sie malte, schrieb Kriminalromane und erst spät das dicke Buch, das 1978 erschien. Zurück in England blieb Indien das Maß. Sie starb in Sussex, als die fernen Pavillons längst zum Fernsehereignis geworden waren.

Wirkung

Kaye hat den Hochmut der Offiziersmesse getadelt, ohne das Weltreich in eine einzige Anklage aufzulösen. Ash und Anjuli stehen zwischen den Seiten; die Amme Sita und die Träger der Kolonialkriege tragen das Buch, auch wo der Markt nur das Paar behält. Neben E. M. Forsters Suche nach Indien steht Palast der Winde als Unterhaltungsbuch mit Archiv: lesbar, parteiisch für die, die keiner Seite ganz gehören, oft blind für die, die keinen englischen Namen haben.

Die Fernsehfassung von 1984 hat den Stoff auf Kostüm und Blick verkürzt. Historiker nennen Ungenauigkeiten; Leser finden die Kälte der Messe und die Wärme der Amme. Im Deutschen hält Fischer den dicken Taschenbuchband. Wer nach Kaye über Liebe unter der Kolonialflagge spricht, spricht hinter diesem Buch; wer es für eine unschuldige Romanze hält, hat den Khyber und die Heiratspolitik der Fürstenhöfe nicht gelesen.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Schatten des Mondes, Passatwind, Die ganz gewöhnliche Prinzessin.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.