Autor:Martin Sonneborn

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Martin Sonneborn (geb. 1965), in Göttingen geboren, hat die Satire der Titanic ins Europäische Parlament getragen. Herr Sonneborn geht nach Brüssel protokolliert die erste Wahlperiode als Abgeordneter der Partei Die PARTEI: Diäten, Sprachen, der Irrsinn des Betriebs, ohne die Einigung für nichtig zu erklären.

Leben

Versicherungskaufmann, dann Publizistik, Germanistik und Politik in Münster, Wien und Berlin. Die Magisterarbeit galt der Titanic und der vollständigen Wirkungslosigkeit moderner Satire. Der Umweg ist das Mandat: 2000 bis 2005 Chefredakteur, 2004 Gründung der Partei, 2014 die unerwartete Wahl nach Brüssel. Er blieb Bundesvorsitzender, schrieb den Brüssel-Bericht weiter und 2024 die Fortsetzung. Der Mann, der bewiesen hatte, dass Satire nichts bewirkt, nahm den Sitz, weil er schon da war.

Wirkung

Sonneborn hat das Europäische Parlament als Klassenfahrt für Erwachsene beschrieben und die feierliche Rede von Europa an der Akte gemessen. Das verschob die populäre Europadebatte weg vom Moloch und von der Sonntagsrede hin zu Verfahren, Zulagen und Vielsprachigkeit. Lachen ist hier ein Werkzeug der Aufklärung über Institutionen, keine Absage an die Einigung. Nachbarschaft hat das Buch zu älteren Abgeordnetenberichten, die den Betrieb ernst oder eitel schilderten, und zur Titanic, aus der er kommt.

Kanonisiert als Witz, unterschätzt als Protokoll: Wer nur den Albernen sieht, unterschlägt die Bildungsarbeit, die Stern und andere Blätter neben dem Gag genannt haben. Wer nur den Aufklärer rettet, unterschlägt, dass die Pose des naiven Beobachters die eigene Mitwirkung verdeckt. Die Fortsetzung bestätigt, dass das Verfahren weitergeht und der Beobachter geblieben ist.

Werke

In Auswahl außerdem: Herr Sonneborn bleibt in Brüssel.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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