Autor:Lorraine Daston

1951
(Weitergeleitet von Lorraine Daston)

Lorraine Daston (geb. 1951), in den Vereinigten Staaten geboren und lange in Berlin lehrend, hat die Objektivität als historische Tugend gelesen, nicht als Natur der Wissenschaft. Mit Peter Galison schrieb sie Objektivität.

Leben

Wissenschaftsgeschichte, Harvard, Princeton, das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, dessen Direktorin sie lange war. Der Umweg über Wunder, Wahrscheinlichkeit, den Atlas erklärt das Werk: Wer gesehen hat, dass Tatsachen gemacht werden, ohne sie zu denunzieren, schreibt eine Geschichte der Episteme ohne Relativismus als Pointe. Daston lebt in Berlin. Die Prosa bleibt erzählend, die Archive schwer.

Wirkung

Daston hat der Wissenschaftsgeschichte die Moral der Erkenntnis zurückgegeben: Aufmerksamkeit, Unpersönlichkeit, die Disziplin des Blicks. Der Band mit Galison von 2007 machte Objektivität zu einem Ensemble von Praktiken, das kommt und wechselt. Seminare der Geschichte und der Kulturwissenschaft haben ihn zum Kanon gemacht.

Die Kritik nannte das zu museal, zu wenig Gesellschaft. Wer Daston nur als Mitautorin liest, unterschlägt die Berliner Schule. Wer nur Kuhn kennt, unterschlägt, dass hier nicht Paradigmen kippen, sondern Tugenden.

Werke

In Auswahl außerdem: Wunder, Beweise und Tatsachen, Gegen die Natur.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.