Peter Galison (geb. 1955), in den Vereinigten Staaten geboren, hat das Labor als Ort der Koordination gelesen: Instrumente, Bilder, die Sprachen, die sich nicht ganz verstehen. Mit Lorraine Daston schrieb er Objektivität.
Leben
Physik und Wissenschaftsgeschichte, Harvard. Der Umweg über die Großforschung erklärt das Werk: Wer gesehen hat, wie Experimente zwischen Mechanik, Theorie und Bildtechnik verhandelt werden, glaubt nicht mehr an den einsamen Genius. Galison macht auch Filme. Die Prosa bleibt nah an den Apparaten.
Wirkung
Galison hat der Wissenschaftsgeschichte die materielle Kultur der Erkenntnis gegeben: Handelszonen zwischen Subkulturen, die Objektivität als atlasförmige Praxis. Der Band von 2007 mit Daston ist in der Kulturwissenschaft lauter als in der Physik. Seminare nach 2010 kommen an den Tafeln nicht vorbei.
Die Kritik nannte das zu amerikanisch-museal. Wer Galison nur als Mitautor liest, unterschlägt Image and Logic. Wer nur Daston kennt, unterschlägt den Physiker im Historiker.
Werke
- Objektivität (2007)
In Auswahl außerdem: Image and Logic, Einstein's Clocks, Poincaré's Maps.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.