Autor:Homi K. Bhabha

1949
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Homi K. Bhabha (geb. 1949), in Mumbai geboren, hat die Kolonie nicht als Spiegel, sondern als Schwelle gelesen: Nachahmung, die den Herrn unsicher macht. Die Verortung der Kultur sammelt die Essays, in denen Hybridität zur Methode wurde.

Leben

Bombay, Oxford, Sussex, Chicago, Harvard. Der Umweg über die englische Literatur der Kolonie erklärt das Werk: Wer Kipling und Fanon in derselben Sprache liest, sucht weder reine Herkunft noch reine Befreiung. Bhabha lehrt in Cambridge, Massachusetts. Die Prosa bleibt dicht, oft vorwurfsvoll gelobt und gescholten in einem.

Wirkung

Bhabha hat Mimikry, dritter Raum, Unheimlichkeit der Nation in die postkoloniale Theorie geschrieben. Kultur sitzt nicht im Ursprung, sie entsteht in der Verschiebung. Seminare der Literaturwissenschaft kommen an den Essays der neunziger Jahre nicht vorbei.

Die Kritik nennt das zu sprachlich, zu wenig Ökonomie, zu Harvard. Wer Bhabha nur als Hybriditätsapostel liest, unterschlägt die Gewalt, die er voraussetzt. Wer nur Edward Said kennt, unterschlägt, dass hier der Kolonisierte nicht nur gesehen, sondern nachahmend gefährlich wird.

Werke

In Auswahl außerdem: Nation and Narration.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.