Autor:Helen Fielding

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Helen Fielding (geb. 1958), in Morley in Yorkshire geboren, hat dem Tagebuch der unsicheren Großstädterin die Stimme gegeben, in der eine Generation sich erkannte, ohne sich feiern zu müssen. Schokolade zum Frühstück macht aus Kalorien, Zigaretten und zwei Männern eine Komödie, die Jane Austens Gerüst nicht versteckt.

Leben

Studium in Oxford, Journalismus, Fernsehen, die Kolumne, aus der der Roman wuchs. Der Umweg war die Zeitung: Fielding hat Bridget zuerst wochenweise geschrieben, als Figur, die den nächsten Termin braucht. 1996 das Buch, der Sprung über die Kolumne hinaus, die Verfilmung, die Fortsetzungen, die Bridget älter machen. Sie lebt in London und Los Angeles und hat die Heldin nicht zur Lehre gemacht, nur zur Wiederkehr.

Wirkung

Fielding hat die Ich-Stimme der neunziger Jahre populär gemacht: rechnerisch, komisch, durchschaut und doch in der Tabelle gefangen. Austen liefert die Feindschaft, die Zuneigung wird; das Tagebuch liefert die Wiederholung, die der Bildungsroman in Einsicht verwandeln würde. Die Heldin weiß am Abend, was sie falsch gemacht hat, und tut es wieder. Das ist genauer als der Vorwurf der Leichtigkeit. Eine Leserschaft, die Zeitschriften kannte, fand sich im Buch wieder, ohne belehrt zu werden.

Die Schule hat Bridget nicht aufgenommen; die Sprache der ledigen Großstädterin ist trotzdem die ihre geworden, auch wo man Fielding nicht nennt. Die Filme haben Gesichter festgesetzt und die Komik vergröbert. Wer nur die Praline des deutschen Titels nimmt, hat die Rechenschaft des Originals nicht gelesen. Wer nur die Rechenschaft nimmt, unterschlägt, dass das Buch zum Lachen da ist. Nach diesem Tagebuch ist die unsichere Heldin eine öffentliche Form, kein Privatwitz.

Werke

In Auswahl außerdem: die späteren Bridget-Bände, Olivia Joules und das Geheimnis der ewigen Jugend.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.