Autor:Hans Platschek

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
(Weitergeleitet von Hans Platschek)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hans Platschek (1923–2000), in Berlin geboren, hat die Malerei gegen den Geschmack geschrieben, der sie verkauft. Die Dummheit in der Malerei ist die schärfste deutsche Abrechnung mit dem Nachkriegskunstbetrieb, von einem, der selbst malte.

Leben

Kleiderfabrikantenvater, 1939 die Flucht nach Uruguay, die Kunsthochschule von Montevideo, antifaschistische Karikaturen, die Staatsbürgerschaft. Der Umweg ist diese Emigration: Wer in Montevideo angefangen hatte, kam 1953 nach Europa zurück als Maler des Informel und wechselte, sobald die Abstraktion siegte, zur Gegenfigur. documenta, Biennale, Ulm, Hamburg. Er starb dort in der Nacht, eine Havanna hatte die Wohnung in Brand gesetzt.

Wirkung

Platschek hat die Dummheit nicht den Laien zugeschrieben, sondern dem Betrieb, der Vermittlung über die Arbeit stellt: Kurator, Händler, Vorwort als Bestallung. Gegen das gesunde Volksempfinden und gegen die Weihe der Eingeweihten zugleich. Die Popkunst nannte er Kunst des Konsums; das Informel verließ er, als es international wurde. Der Maler wollte nicht als Kunstkritiker gelten: Einen Kapitalisten einen Geier nennen und ihn als Geier malen sei nicht dasselbe.

Die Schärfe der Aufsätze hat die Bilder verdunkelt, hat Lothar Romain bemerkt: Wer aus dem Wohlbefinden gerissen wird, straft die Leinwand. Kanonisiert als Publizist, als Maler in Museen vorhanden und im Rang unterschätzt. Wer ihn nur als Polemiker liest, unterschlägt die Bilder. Wer nur den Informel-Maler rettet, unterschlägt, dass er die Abstraktion verließ, sobald sie Lehre war. Die Stiftung in Hamburg hält den Nachlass; der Unmut, den er suchte, ist die Lehre geblieben.

Werke

In Auswahl außerdem: Engel bringt das Gewünschte, Neue Figurationen, Von Dada zur Smart Art.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.