Autor:Hans Küng
Hans Küng (1928–2021), in Sursee geboren, hat das Christentum öffentlich erklärt, bis Rom ihm das Lehramt entzog. Christ sein ist der Bestseller nach dem Konzil: was bleibt, wenn Konfession und Lehrsatz nicht mehr tragen.
Leben
Rom, Paris, Tübingen, das Konzil als Horchposten, 1979 der Entzug der Missio. Der Umweg ist genau diese Absetzung: Wer katholisch bleibt und die Unfehlbarkeit bestreitet, schreibt fortan neben der Fakultät, nicht in ihr. Die Stiftung Weltethos kam später. Er starb in Tübingen.
Wirkung
Küng hat die Dogmatik in eine Sprache geholt, die Laien lasen. Christ sein heißt nicht Konfession verwalten, sondern der Botschaft Jesu folgen, gegen Humanismen und Religionen, die dasselbe zu sein behaupten. Gegen Ratzingers Dichte setzt er die Verständlichkeit; gegen Rahners Spekulation setzt er den historischen Jesus.
Gelesen wird er als Reformer und als Vereinfacher. Die Kirche hat ihn ausgegrenzt und doch nicht losgelassen. Wer Küng nur als Gegner des Papstes kennt, unterschlägt das Buch, das eine Generation Christentum lernte; wer nur das Buch kennt, unterschlägt den Preis.
Werke
- Christ sein (1974)
In Auswahl außerdem: Unfehlbar?, Projekt Weltethos.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.