Halldór Laxness, in Reykjavík geboren, hat Island den Roman gegeben, in dem der Hof und die Unabhängigkeit denselben Preis fordern. Sein eigener Herr erzählt den Schafbauern Bjartur, der frei sein will und Frau, Kinder, Land daran setzt; 1955 erhielt Laxness den Nobelpreis.
Leben
Laxnes bei Reykjavík, frühe Reisen, Kloster, Amerika, die Sowjetunion, die Rückkehr auf die Insel, die er als Welt nahm. Der Umweg ist dieser Kosmopolitismus eines Bauernlandes: Laxness hat den Katholizismus und den Kommunismus durchprobiert und beides in Prosa verwandelt, die isländisch blieb. Thingvellir, das Haus, das Schreiben bis ins Alter. Er starb in Reykjavík.
Wirkung
Laxness hat die Saga in den Kapitalismus geholt. Bjartur spricht wie ein Held der alten Bücher und rechnet wie ein Mann, den die Genossenschaft und der Händler ruinieren. Die Unabhängigkeit, die Island politisch meinte, wird hier zur Obsession eines Einzelnen, der die Seinen opfert. Neben Hamsun steht er als der, der den Hof nicht zum Blut-und-Boden-Bild macht, sondern zur Komödie und zur Tragödie der Starrheit.
Man hat ihn zum Nationaldichter und zum Sowjetfreund gemacht. Die Romane sind ungehorsamer. Wer nur die Schafe sucht, unterschlägt die Poesie, die Bjartur hasst und braucht. Wer nur die Politik sucht, unterschlägt den Witz, mit dem Laxness den Helden bloßstellt. Die Islandglocke und Atomstation haben denselben Blick auf ein Land, das klein ist und sich für die Mitte der Welt hält.
Werke
- Sein eigener Herr (1934)
In Auswahl außerdem: Die Islandglocke, Atomstation, Weltlicht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.