Autor:Giuseppe Mazzini

1805 1872
(Weitergeleitet von Giuseppe Mazzini)
Politiker · Politik · 19. Jahrhundert
Politik


Giuseppe Mazzini (1805–1872), in Genua geboren und in Pisa gestorben, hat das Risorgimento als sittliche Pflicht gedacht, nicht als Diplomatie der Fürsten. Die Pflichten des Menschen von 1860 ist der Katechismus dieser Nation: Gott und Volk, die Pflicht vor dem Recht, Italien als Apostolat.

Leben

Jurastudium, Carbonari, das Junges Italien, Exil in Marseille, London, die gescheiterten Aufstände, 1849 die römische Republik, wieder Exil, während Cavour und der König das Land von oben einigten. Der Umweg ist London: Wer Jahrzehnte schreibt, ohne zu siegen, macht aus der Nation eine Kirche. Er starb in Pisa, unter fremdem Namen, das Königreich schon da, seine Republik nicht.

Wirkung

Mazzini hat der Nation das Innere gegeben, das Fichte der Erziehung und Renan der Abstimmung gab: Pflicht, Opfer, die Menschheit, die in Völkern zu sich kommt. Die Arbeiterbildung, die republikanische Linke Europas, die Kolonialisierten, die Selbstregierung als sittliche Wiedergeburt lasen ihn. Garibaldi tat; Mazzini predigte.

Wer ihn nur als Patrioten kennt, unterschlägt den Theokraten der Pflicht, der das Recht des Einzelnen hinter die Aufgabe des Volkes stellt. Wer nur den Schwärmer entsorgt, unterschlägt, dass ohne diese Predigt das Risorgimento eine Fürstensache geblieben wäre. Die Nation als Apostolat ist seine Hinterlassenschaft – und ihre Gefahr.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Leben Jesu, die Schriften zum Jungen Europa.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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