Autor:Gisèle Freund

1908 2000
(Weitergeleitet von Gisèle Freund)
Fotografin · Gesellschaft · Geschichte · 20. Jahrhundert
GesellschaftGeschichte


Gisèle Freund, 1908 in Berlin geboren, 2000 in Paris gestorben, hat das Porträt der literarischen Emigration und die Soziologie der Fotografie in einem Leben gehalten. Memoiren des Auges ist das Selbstzeugnis; Photographie und Gesellschaft bleibt das theoretische Hauptwerk daneben.

Leben

Frankfurt, die Dissertation bei Mannheim, 1933 die Flucht, Paris, Adrienne Monnier, die Farbporträts von Joyce, Woolf, Benjamin, die späte Anerkennung: Der Umweg ist das Exil, das Gesichter rettete, indem es sie öffentlich machte. Freund fotografierte und schrieb über das Medium, das sie ausübte. Sie starb in Paris.

Wirkung

Freund hat die Fotografie als gesellschaftliches Medium gelesen, bevor Seminare das so nannten. Die Memoiren von 1977 zeigen am einzelnen Auge, was die Studie am Apparat der Öffentlichkeit zeigt. Gegen Barthes’ Wunde und Sontags Aneignung bleibt sie historisch.

Gelesen wird sie als Porträtistin der Großen. Wer nur die Köpfe will, hat das Exil nicht gelesen. Wer nur die Theorie will, unterschlägt die Bilder, ohne die sie nicht gälte.

Werke

In Auswahl außerdem: Photographie und Gesellschaft.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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