Autor:Friedrich Kittler

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Friedrich Kittler (1943–2011), in Rochlitz geboren, hat die Literaturwissenschaft an den Apparat gebunden. Aufschreibesysteme 1800/1900 und Grammophon, Film, Typewriter behaupten: Medien bestimmen, was gedacht werden kann.

Leben

Freiburg, die Germanistik, dann die technische Aufrüstung des Seminars. Der Umweg war Foucault plus Hardware: Diskurs ohne Grammophon blieb ihm zu weich. Er lehrte in Bochum und Berlin. Er starb in Berlin. Die deutschsprachige Medienwissenschaft hat in ihm den Gründer, geliebt und gefürchtet.

Wirkung

Kittler hat Goethe vom Geist auf die Gutsverwaltung und 1900 auf die Schreibmaschine umgestellt. Aufschreibesysteme sind Netze aus Techniken, die Subjekte erzeugen, nicht ausdrücken. Der Mensch am Ende: Datensubjekt. Die Germanistik hat das als Provokation gelesen, die Ingenieure als Kompliment.

Kanonisiert wurde er schnell, oft zum Jargon der Kabel. Wer nur die Sprüche nimmt, unterschlägt die Philologie. Die Bücher bleiben die Wende. Wer nach Kittler über Literatur spricht, ohne Medium, spricht hinter diesen Bänden.

Werke

In Auswahl außerdem: Draculas Vermächtnis, Optische Medien.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.