Autor:Frank Bösch

1969
(Weitergeleitet von Frank Bösch)
Historiker · Geschichte · Politik · 20. Jahrhundert
GeschichtePolitik


Frank Bösch, in Lübeck geboren, hat 1979 zum weltgeschichtlichen Schnitt gemacht, an dem die Ordnung der Nachkriegsjahrzehnte kippt. Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann hält Iran, Thatcher, China, Harrisburg und Afghanistan in einem Jahr.

Leben

Lübeck, die Zeitgeschichte, Potsdam. Der Umweg ist das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, dessen Direktor er ist: Wer die Bundesrepublik als verflochtene Geschichte lehrt, schreibt 1979 nicht als deutsches Krisenjahr, sondern als globales. Er lehrt an der Universität Potsdam.

Wirkung

Bösch hat der öffentlichen Rede das Wort Zeitenwende für 1979 geliefert, lange bevor es 2022 eine andere Bedeutung annahm. Das Buch zeigt, wie Revolution im Iran, Marktpolitik in London, Reform in China, Atomangst in Harrisburg, Bootsflüchtlinge, die Grünen und der Einmarsch in Afghanistan dasselbe Jahr bewohnen – und die Deutschen erreichen. Die Stärke ist die Gleichzeitigkeit; die Grenze ist die Frage, ob Koinzidenz schon eine Wende ist.

Wer Bösch nur als Chronisten der Nachrichten liest, unterschlägt die These, dass 1979 die multipolare Welt von heute eröffnet. Wer nur die These sucht, unterschlägt die Akten, aus denen die Szenen kommen.

Werke

In Auswahl außerdem: die Studien zur Mediengeschichte und zur verflochtenen deutschen Zeitgeschichte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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