Das Tagebuch der Anne Frank
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Das Tagebuch der Anne Frank |
| Autor(en): | Anne Frank |
| Herausgeber: | Otto Frank |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | S. Fischer |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1947 |
| Seitenanzahl: | 384 Seiten |
| Originaltitel: | Het Achterhuis |
| Originalsprache: | niederländisch |
| ISBN-10: | 3596138000 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783596138005 |
| Schlagwörter: | Versteck, Verfolgung, Jugend, Shoah |
| Sachgebiete: | Autobiographie |
| Rezensionen | |
Das Tagebuch der Anne Frank (niederländisch Het Achterhuis) ist die 1947 erschienene Aufzeichnung von Anne Frank, geschrieben zwischen Juni 1942 und August 1944 im Hinterhaus der Prinsengracht 263 in Amsterdam. Es ist das meistgelesene Zeugnis der Judenverfolgung.
Inhalt
Anne erhält zum dreizehnten Geburtstag ein Tagebuch und schreibt an die erfundene Freundin Kitty. Zwei Wochen später taucht die Familie unter: Otto und Edith Frank, die Schwestern Margot und Anne, das Ehepaar Van Pels mit Sohn Peter, später der Zahnarzt Fritz Pfeffer. Hinter der beweglichen Bücherwand leben acht Menschen zwei Jahre lang von der Hilfe weniger Angestellter, bei Hunger, Langeweile, Angst vor jedem Schritt auf der Treppe.
Der Text ist das Tagebuch eines Mädchens: Streit mit der Mutter, Schwärmerei für Peter, Lektüre, der Wunsch, Schriftstellerin zu werden, der Körper, der sich verändert, der Hass auf die Enge. Dazwischen die Nachrichten vom Krieg, die Deportationen draußen, die Hoffnung auf Landung der Alliierten. Anne streicht und schreibt um, mit Blick auf eine spätere Veröffentlichung, nachdem sie im Radio den Aufruf gehört hat, Kriegstagebücher zu bewahren.
Am 4. August 1944 fliegt das Versteck auf. Anne stirbt 1945 im Lager Bergen-Belsen. Otto Frank, einziger Überlebender, gibt das Tagebuch heraus. Fassungen und Echtheitsdebatten haben den Text begleitet; die Substanz ist die Stimme.
Einordnung
Kein Buch hat der Shoah so viele Leser zugeführt, die keine Historiker sind. Die Kritik, es mache aus dem Völkermord eine Geschichte vom lieben Mädchen, trifft die Rezeption, nicht den Text: Anne ist scharf, eitel, witzig, oft lieblos. Neben Primo Levis Ist das ein Mensch und Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem steht das Tagebuch als das Dokument, das die Vernichtung von innen der Kindheit her sichtbar macht – solange das Hinterhaus noch hält.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.