Carlos Fuentes, in Panama geboren und in Mexiko zu Hause, hat der Revolution von 1910 den sterbenden Nutznießer gegeben. Der Tod des Artemio Cruz zerlegt ein Leben in ich, du und er; Mexiko-Stadt wird zur Sterbekammer einer ganzen Epoche.
Leben
Diplomatenkind, Schulen in beiden Amerika, der diplomatische Dienst, der öffentliche Intellektuelle, der zwischen Havanna und Washington redete. Der Umweg war diese doppelte Adresse: Wer Mexiko von außen sieht, schreibt es als Form, nicht als Heimatlaut. Er starb in Mexiko-Stadt. Die Romane blieben zahlreicher als die eine Form, die Cruz trägt.
Wirkung
Fuentes hat dem mexikanischen Roman die gebrochene Zeit und die gebrochene Person gegeben. Neben Octavio Paz' Essay steht Cruz als Körper. Die Hochkonjunktur der sechziger Jahre hat ihn zum Weltnamen gemacht; die späteren Bücher haben denselben Anspruch nicht immer gehalten.
Wer ihn nur als Erklärer Mexikos führt, unterschlägt die Kunst der Pronomen. Wer nur den Weltmann meint, unterschlägt die Zelle mit Gonzalo Bernal. Neben Gabriel García Márquez steht er als der Städtische: weniger Wunder, mehr Rechnung.
Werke
- Der Tod des Artemio Cruz (1962)
In Auswahl außerdem: Terra Nostra, Die schönsten Wasser der Welt, Aura.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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